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Formel 1: News

Berger sucht nach Ersatz für das kalte Spanien

Gerhard Berger möchte die Testfahrten der Formel 3 durch einen Winter-Cup im Mittleren Osten ersetzen, der für alle Seiten Vorteile bringt.

Gerhard Berger nutzt weiter seine Position als Präsident der Formelsport-Kommission der FIA und möchte demnächst weitere Änderungen im Unterhaus der Formel 1 durchführen. Nach der Einführung der Formel-3-Europameisterschaft plant Berger demnächst die Einführung eines Winter-Cups im Mittleren Osten. "Das ist mein nächstes Ziel, um die Formel 3 zu verbessern", wird er von Autosport zitiert.

Die Serie soll im Dezember und Januar stattfinden und die üblichen Testfahrten der Formel-3-Teams in Spanien und Portugal nach dem Macao-Grand-Prix möglichst ersetzen. "Das gibt den Teams die Möglichkeit, ihr Equipment für zwölf Monate im Jahr mit verschiedenen Fahrern zu nutzen, und es wird besser für das Personal sein, das im Januar rumhängt und keinen Job hat", erklärt der ehemalige Formel-1-Pilot weiter.

Bergers Meinung nach wäre es auch für die eingesetzten Fahrer nützlicher, wenn man sich in einem Winter-Cup messen könnte: "Meine Idee wäre, ihnen viel Trainingszeit zu verschaffen - außerdem würden die Teams besser bezahlt werden, weil die Fahrer an Rennen teilnehmen können." Berger ist davon überzeugt, dass seine Idee für alle Seiten einen positiven Effekt hätte.

Im Teamlager gibt es für den Vorschlag zumindest schon einmal von Prema-Teamchef Rene Rosin den Daumen nach oben. "Wenn man es für die Autos organisieren könnte, dass sie es auf dem Weg von Macao nach Hause tun können, damit wir nicht Unmengen an Geld verschwenden, dann wäre es gut", sagt er. "Die Fahrer würden sich freuen nach Bahrain oder Abu Dhabi zu gehen, weil es Formel-1-Strecken sind - außerdem können die Bedingungen selbst in Spanien manchmal zu kalt sein."

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