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Formel 1: News

"Das ist ein bisschen zu weit hergeholt“

Ferrari hat die vermeintliche Ausstiegsdrohung von Präsident Luca di Montezemolo ins Reich der Fabeln verwiesen.

Ferrari hat Gerüchte, man könnte aus der Formel 1 aussteigen und dafür ein Engagement in der Langstrecken-Weltmeisterschaft starten, offiziell dementiert. Nach einem Interview von Präsident Luca di Montezemolo mit dem 'Wall Street Journal' kamen Gerüchte auf, das Traditionsteam aus Maranello könnte den Stecker ziehen. "Wir können nicht Formel 1 und Sportwagen machen. Das ist nicht möglich", hatte der Italiener erklärt.

Da der Präsident gleichzeitig Zweifel an der neuen Formel 1 hegte und den 24 Stunden von Le Mans, bei denen heute Ferrari-Pilot Fernando Alonso die Startfahne schwenken darf, den roten Teppich ausrollte, wurden die Worte Montezemolos vielerorts als erneute Ausstiegsdrohung seitens Ferrari interpretiert. Doch das möchte die Scuderia umgehend dementieren.

"Das ist ein bisschen zu weit hergeholt, wenn Präsident Luca di Montezemolo wiederholt, dass sich die Formel 1 entwickeln und erneuern müsse, während er zugibt, dass das 24-Stunden-Rennen eine einzigartige Anziehung besitzt", heißt es auf der offiziellen Internetpräsenz des Teams. "Zu sagen, dass Ferrari 2020 aussteigen und sich auf Le Mans und die Langstrecken-WM konzentrieren könnte, treibt seine Worte auf die Spitze."

Zudem widerspricht man in der Erklärung dem Präsidenten, der sagt, dass man Formel 1 und Langstrecke nicht gleichzeitig machen könne: "Es gibt nicht, was Ferrari aufhalten könnte, den Einsatz zu erhöhen und in beiden Disziplinen anzutreten", heißt es. "Also ist das reine Spekulation." Ferrari ist als einziges Team seit 1950 ununterbrochen dabei, machte allerdings in jüngeren Jahren immer öfter mit Ausstiegsdrohungen von sich reden.

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