MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Ferrari-Knowhow soll Renault stärken

Der von Ferrari gekündigte Luca Marmorini wird das Team von Renault F1 verstärken, inklusive einiger seiner engsten Mitarbeiter…

Für den schlechten Start mit dem neuen technischen Reglement mussten bei Ferrari die ersten Köpfe ihre Posten räumen. Ende Juli bestätigte die Scuderia, dass man sich von Motorenchef Luca Marmorini trennte. Marmorini, der offiziell Direktor von Antrieb und Elektronik war, arbeitete bereits zwischen 1990 und 1999 für Ferrari und wechselte dann zu Toyota. Nach dem Formel-1-Ausstieg der Japaner kehrte er nach Italien zurück.

Beim neuen Antriebsstrang leistete Ferrari allerdings nicht so gute Arbeit wie Mercedes und geriet ins Hintertreffen. Vor allem beim Konzept der neuen Antriebseinheit sind Fehler passiert. Deshalb musste Marmorini seinen Posten räumen und wird von Mattia Binotto ersetzt, der offiziell Operativer Geschäftsführer ist.

Dennoch hat Marmorini rasch einen neuen Posten gefunden. Laut einem Bericht der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera dockt er bei Renault an.

Außerdem soll er einige seiner engsten Mitarbeiter von Ferrari nach Frankreich mitnehmen. Auch Renault hat bisher mit der neuen Antriebseinheit Probleme und rüstet nach, da Red Bull Racing seit Saisonbeginn großen Druck ausübt.

Eine offizielle Bestätigung des Marmorini-Wechsels soll in den kommenden Tagen erfolgen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Australien: Bericht

Russell gewinnt F1-Auftakt in Australien!

Ferrari machte George Russell das Leben in der Anfangsphase richtig schwer, am Ende war es für Mercedes aber der erwartete Auftaktsieg in Australien

"Sie machen damit einen Fehler"

Formel-E-Boss kritisiert neuen F1-Weg

Formel-E-Boss Alberto Longo freut sich über die erhöhte Aufmerksamkeit auf seiner Serie und glaubt nicht, dass sich die Formel 1 mit dem Weg einen Gefallen tut

Einige Beobachter befürchteten 2026 einen deutlichen Einbruch der Formel-1-Rundenzeiten - Der Wintertest in Bahrain zeigt, dass diese Sorge unbegründet war