MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Montezemolo im F1-Aufsichtsrat

Ecclestone wurde als Geschäftsführer der Formula One Group bestätigt; Ex-Ferrari-Präsident Montezemolo sitzt nun wieder im Aufsichtsrat.

Bernie Ecclestone bleibt Formel-1-Boss. Das haben die Haupteigner von CVC Capital Partners bekanntgegeben. Der inzwischen 84jährige Ecclestone war zu Jahresbeginn formal von seinem Posten als Geschäftsführer zurückgetreten, weil er sich in München einem Bestechungsprozess stellen musste. Der Brite ging seinem Amt jedoch weiter nach und wurde nun offiziell darin bestätigt.

CVC beriefen darüber hinaus zwei bekannte Namen in den Aufsichtsrat: Der ehemalige Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo ist künftig ein einfaches Mitglied des Vorstands und damit wieder auf jener Position, die er bis zu seinem Aus bei Ferrari innegehabt hatte. Dass der Italiener noch mehr Macht erhält, soll laut Sport Bild der jetzige Fiat-Chef Sergio Marchione verhindert haben.

Der zwischenzeitlich als potenzieller Ecclestone-Nachfolger gehandelte Paul Walsh bekleidet in Zukunft, genau wie Montezemolo, das Amt eines nicht geschäftsführenden Direktors. Der ehemalige Geschäftsführer eines Alkoholherstellers, der darüber hinaus bei FedEx und Unilever im Vorstand sitzt, hatte erst vor wenigen Tagen erklärt, nicht an die Spitze der Formula One Group wechseln zu wollen.

Dort sitzt weiter Ecclestone – und nach der Bestätigung seitens CVC noch fester im Sattel als zuletzt. Wie Sport Bild berichtet, soll der Brite jedoch verstärkt unter Beobachtung stehen. Ecclestone kümmert sich bereits seit den 70er Jahren um die Vermarktung der Formel 1 und hat über die Jahrzehnte immer mehr Macht innerhalb der Rennserie erlangt.

Der Bestechungsprozess hatte die Position Ecclestones für einige Monate ins Wanken geraten lassen, doch nach einer Zahlung von umgerechnet 75 Millionen Euro erwirkte Ecclestone die Einstellung des Verfahrens. Von einem Freikaufen will er aber nichts wissen; vielmehr stellt sich der Formel-1-Chef in seinem diesjährigen Weihnachtsgruß sogar als Opfer dar.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

MotoGP 2026: Aprilia

Aprilia enthüllt RS-GP26

Aprilia Racing startet 2026 nicht nur mit neuer Optik, sondern mit dem Selbstverständnis eines Titelanwärters in die neue MotoGP-Saison

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

Ducati hat die Karten auf den Tisch gelegt: Beim offiziellen Launch präsentierte sich das Werksteam für die MotoGP-Saison 2026 selbstbewusst und ambitioniert

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford