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Formel 1: News

„Warum nicht?“

Mercedes-Rennleiter Toto Wolff zeigt sich offen für den Vorschlag von Renault, Ferrari und Honda, die Motoreneinfrierung aufzulockern…

Die Formel-1-Antriebshersteller Ferrari, Renault und Honda (Comeback 2015 mit McLaren) kämpfen derzeit für eine Lockerung der Homologierungsbedingungen - kein Wunder, schließlich ist Mercedes in Sachen Antrieb seit den diesjährigen Reglementänderungen die klare Nummer eins. Den Rückstand schleppen die Mercedes-Rivalen nun durch die gesamte Saison, während dieser das Regelwerk nur Software-Adaptionen und Änderungen aus Gründen der Haltbarkeit erlaubt.

Das könnte sich aber schon kommende Saison ändern, denn nun hat auch Mercedes diesbezüglich Gesprächsbereitschaft signalisiert. "Wir werden noch einmal über alles sprechen", sagt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff gegenüber Sky Sports F1 nach dem Monza-Wochenende, "aber wir sind für alles offen. Warum nicht? Wenn auch wir dann an unserem Motor arbeiten können, dann haben wir kein Problem damit."

Der Plan: Während die Antriebseinheit 2014 in Hinblick auf die Leistung nur bis Stichtag 28. Februar weiterentwickelt werden durfte, will man das Entwicklungsfenster 2015 auch während der Saison immer wieder öffnen. "Der Letztstand ist, dass wir vielleicht nicht nur ein fixes Datum haben, sondern zehn unterschiedliche Zeitpunkte über das gesamte Jahr hinweg", hat McLaren-Rennleiter Eric Boullier gegenüber 'Motorsport-Total.com' Details verraten.

Wie dieses neue System umgesetzt werden soll? "Wir wollen nicht die Homologation und die Einfrierung aufheben", erklärt Wolff. "Im Gespräch ist aber, dass man diese Zeitpunkte im Jahr frei wählen kann - es ist aber noch sehr früh." Weitere Diskussionen stehen also noch bevor, ehe es eine Lösung geben wird.

Obwohl Mercedes das beste Antriebspaket hat, kann sich Wolff unterschiedliche Lösungen vorstellen: "Wir wollen keine Einheitsmotoren wie in der GP2, also öffnet man entweder das Reglement und jeder entwickelt so wie er es für richtig hält, oder man friert die Entwicklung ein. Wir sind offen für beide Richtungen."

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