MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

„Würde aktuelles Formel 1-Auto nicht ablehnen“

Sebastien Loeb verrät, dass er im Anschluss an seine guten Tests im RBR beim Finale 2009 beinahe für Toro Rosso Formel 1 gefahren wäre.

Foto: Red Bull Content Pool

Im Rallyesport hat sich Sebastien Loeb mit neun WM-Titeln in Folge (2004 bis 2012) ein Denkmal gesetzt. Nach einer Saison in der GT-Serie (2013) bestreitet der Franzose aktuell seine zweite Saison in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC). Um ein Haar hätte Loeb auch einen Formel-1-Grand-Prix unter die Räder genommen.

Bei den offiziellen Formel-1-Testfahrten im November 2008 in Barcelona fuhr "Super Seb" einen Red Bull Racing RB4, nachdem er dieses Auto kurz zuvor bereits in Silverstone getestet hatte.

Als sich ein halbes Jahr später, im Sommer 2009, die Wege von Loebs Landsmann Sebastien Bourdais und Toro Rosso trennten, war Loeb für das Saisonfinale im Gespräch.

Der Rallyestar hätte beim Grand Prix von Abu Dhabi 2009 im Toro Rosso STR4 sitzen sollen, sagte nach Rücksprache mit seinem Umfeld aber letztlich ab.

Viel hätte nicht gefehlt, und Loeb wäre in Abu Dhabi tatsächlich an den Start gegangen, wie er nun einräumt. "Das war schon ziemlich konkret, aber mein Schwerpunkt lag damals auf der Rallye-Weltmeisterschaft. In dieser Zeit wurde es in der Rallye-WM für mich etwas schwieriger. Ich hatte einen Motorschaden, einen Unfall und einen Reifenschaden und habe dadurch meinen Vorsprung in der Meisterschaft verloren. Daher habe ich entschieden, mich auf die Rallye zu konzentrieren", sagt Loeb und fügt hinzu: "Danach haben wir das Thema Formel 1 nicht mehr näher verfolgt."

An den Formel 1-Testfahrten für hatte der Lenkradvirtuose aus dem Elsass aber durchaus seinen Spaß. "Es war schön, das Auto zu testen und zu sehen, wo das Limit eines Formel 1-Autos ist. Diese Erfahrung war hilfreich", sagt Loeb und lässt wissen: "Wenn ich die Möglichkeit hätte, ein aktuelles Formel 1-Auto zu fahren, würde ich nicht ablehnen."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Winward-AMG-Pilot Maro Engel gewinnt das Sonntagsrennen der DTM auf dem Red-Bull-Ring und beendet damit einen langjährigen Mercedes-Fluch in Österreich

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende