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Formel 1: News

Italien-Grand-Prix noch in der Schwebe

Die Vertragsverhandlungen mit Bernie Ecclestone für einen Grand Prix von Italien in Monza nach 2017 sind vorerst gescheitert.

Um die Zukunft des Grand Prix von Italien in Monza ranken sich widersprüchliche Medienberichte. Während es vor kurzem hieß, eine Vertragsverlängerung mit der Formel 1 über das Jahr 2017 hinaus sei nur noch Formsache, berichtet die Gazzetta dello Sport nun, dass die Verhandlungen zwischen den Präsidenten der Automobilklubs von Italien und Mailand sowie Formel-1-Boss Bernie Ecclestone vergangene Woche in London ohne Ergebnis blieben.

Angelo Sticchi Damiani (Italienischer Automobilklub) und Ex-Formel-1-Pilot Ivan Capelli (Automobilklub von Mailand) hatten ursprünglich angekündigt, die von Ecclestone geforderte Lizenzgebühr von über 20 Millionen Euro durch eine Gesetzesnovelle auftreiben zu können. Diese ermögliche den Klubs, die untereinander einen Vertrag abgeschlossen haben, Zugang zu weiteren Finanzmitteln. Doch ihr Angebot dürfte dem Formel-1-Boss nicht ausgereicht haben.

Noch resignieren die Entscheidungsträger in Italien aber nicht: In der dritten Februar-Woche will man sich erneut mit Ecclestone an einen Tisch setzen, um vielleicht doch noch eine Einigung zu erzielen.

Das Autodromo Nazionale di Monza ist eine der letzten Traditionsstrecken der Formel 1, deren Charakter durch Umbaumaßnahmen nicht grundlegend verändert wurde. Deswegen gilt das Rennen bei Fans und Akteuren als eines der Highlights im Kalender.

Ecclestone kritisierte aber zuletzt immer wieder den Zustand der Anlage in der Nähe von Mailand, die schon lange nicht mehr renoviert wurde. Außerdem haben die Organisatoren des Rennens große Mühe, die von Ecclestone geforderte Lizenzgebühr für den Grand Prix aufzutreiben.

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