MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Pérez tritt für Budgetobergrenze ein

Eine Deckelung der Teametats gilt als zentrales Ziel der neuen F1-Eigner. Für sein Team Force India würde sie Sergio Pérez begrüßen.

Effizienzweltmeister ist Force India seit mindestens zwei Formel-1-Saisonen: Mit einem vergleichsweise kleinen Budget kämpft der Rennstall von Vijay Mallya schon lange Zeit in einer höheren Gewichtsklasse, doch mehr als Platz vier ist gegen die Großteams von Mercedes, Ferrari und Red Bull Racing nicht zu holen. Ab der Saison 2018 könnte auch mit McLaren oder dem Renault-Werksteam als Konkurrenz zu rechnen sein.

Kein Wunder also, dass Sergio Pérez für eine Budgetobergrenze wirbt. Was könnte die Formel-1-WM besser machen? Der Mexikaner kennt die Antwort: "Definitiv die Budgets justieren. Das würde Force India und anderen kleinen Teams helfen. Davon würden wir enorm profitieren." Force India hat sich selbstbewusst schon als bestes Formel-1-Team bezeichnet, weil es am meisten aus seinen Möglichkeiten macht; ganz so weit geht Pérez nicht, wirft aber ein: "Was wir mit unserem Budget bewerkstelligen, ist wirklich beeindruckend."

Die Budgetobergrenze liegt nach einer kurzen Initiative des Formel-1-Mehrheitseigners Liberty Media in der Spätphase der Saison 2017 erst einmal wieder auf Eis. Der Plan sah vor, die Kosten auf 150 Millionen Euro pro Saison zu deckeln, ausgenommen Gehälter für Spitzenkräfte, Fahrer sowie Marketingkosten ab 2021. Nach wie vor sträuben sich die großen Teams dagegen. Die jüngste Diskussion in der Strategiegruppe wurde in diesem Punkt Anfang November ohne Ergebnis beendet. Die einflußreichen Rennställe ohne Geldsorgen versuchen, auf Zeit zu spielen und argumentieren unter anderem mit dann angeblich drohenden Massenentlassungen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch

"Nicht erlaubt, nicht ermöglicht"

Wurde BMW um seine Titelchance gebracht?

Marco Wittmann fühlt sich um seine DTM-Titelchance gebracht und ärgert sich über die BoP: Hätte man den BMW nach dem Samstag besser einstufen müssen?

Hintergründe DTM-Finale Hockenheim

Hockenheim: Die große DTM-Galerie

Porsche Pilot Preining schaffte im badischen Motodrom von Hockenheim am vergangenen Wochenende mit einem weiteren Podiumserfolg den Sprung an die Spitze. Seine fünf Mitbewerber, die vor dem großen Showdown auch noch Chancen auf den Titel hatten, mussten sich mit den weiteren Plätzen begnügen.

GP der USA: Bericht

Kimi Antonelli gewinnt in Austin

P4 für Hamilton beim Grand Prix der USA, P8 für Russell: Kimi Antonelli hat nach seinem nächsten Sieg neun von zehn Fingern am WM-Pokal 2026