MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: Interview

Force India: Stroll hält sich zurück

Anders als Vijay Mallya trifft Lawrence Stroll keine sportlichen Entscheidungen und beschränkt sich auf finanzstrategische Pläne.

Seit er als Geldgeber seines Sohnes Lance bei Williams engagiert ist, wird Lawrence Stroll nachgesagt, er sei ein Hans Dampf in allen Gassen. Kein Meeting fände ohne den milliardenschweren Modeunternehmer statt, kaum ein Moment an der Box verginge ohne seine Präsenz, heißt es. Seit seinem Einstieg bei Force India dürfte sich Strolls Herangehensweise aber grundlegend verändert haben.

Als der Kopf eines Investorenkonsortiums halte er sich zurück, meinte der neue Teamchef Otmar Szafnauer: "Er ist Teilhaber, aber nicht Rennleiter, und in dieser Rolle bringt er sich ein. Er überlegt sich, wie viel Geld wir im kommenden Jahr ausgeben und stellt Pläne für drei, vier, fünf Saisonen auf."

In sportlichen Belangen würde Stroll Fragen stellen und Entscheidungen verstehen wollen, sie aber nicht treffen oder absegnen lassen – ganz anders als Vijay Mallya, der bis zum Haftbefehl gegen ihn selbst Teamchef war und an dem bei Force India kein Weg vorbeiführte. Szafnauer sieht sich gestärkt: "Wenn alle Entscheidungen aus einer Hand kommen, ist es mir lieber. Wenn ich verantwortlich bin, brauche ich auch die Befugnis, sie durchzusetzen", sagte er.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: Interview

Weitere Artikel:

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat

"Absoluter Wahnsinn, ein Tier"

Gen4-Auto der Formel E offiziell präsentiert

In Le Castellet ist die offizielle Präsentation der nächsten Auto-Generation für die Formel E erfolgt - Die Chefetage der Rennserie spart nicht mit Superlativen