MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Brawn denkt an 4-3-4-Startformation

Liberty-Sportchef Ross Brawn könnte schon bald eine Regelnovelle erlassen, die eine völlig neue Startaufstellung zur Folge hätte.

Liberty Media, neuer Mehrheitseigner der Formel-1-WM, arbeitet noch immer an einer neuen Startformation. FOM-Sportchef Ross Brawn sagte gegenüber auto motor und sport, es stünden mehrere Vorschläge zur Debatte, um die derzeitige Aufstellung mit zwei Autos in einer Reihe und acht Metern Abstand zwischen den Fahrzeugen abzulösen. "Das wird nicht 2018 passieren", meinte Brawn, möglicherweise jedoch in der kommenden Saison.

Eine Entscheidung müsste bis zum 30. April 2018 fallen, um noch in das sportliche Reglement für 2019 aufgenommen werden zu können. Brawn spricht von einer Startaufstellung nach Vorbild der Sechziger Jahre, als die Boliden teils in 3-2-3-, teils in 4-3-4-Formation auf die Freigabe der Rennen warteten.

Beide Varianten hätten den Vorteil, dass auf dem Weg in die erste Kurve mehr Positionswechsel, aber auch Kollisionen möglich sind; ein Element der Unvorhersehbarkeit und ein Faktor, der für mehr Action sorgen könnte, was nach dem Geschmack Libertys wäre.

Problematisch ist, dass mit dieser möglichen Novelle das Qualifying am Samstag weniger wichtig würde. Auch dürften nicht alle aktuellen Kurse für drei oder gar vier Autos in einer Reihe geeignet sein, einfach weil es den Start- und Zielgeraden an Breite fehlt. Allen voran der Stadtkurs in Monaco dürfte zum Problemfall avancieren. Hinzu kommt die Frage, wie ernst Liberty die Sicherheit wirklich nimmt, wenn dafür einerseits mit Halo eine unästhetisch Neuerung eingeführt wird, andererseits Kollisionen aufgrund der engeren Startaufstellungen geradezu heraufbeschworen werden.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Emil-Frey-Team liefert Überraschung

Pinker Ferrari in der DTM!

Wieso der Emil-Frey-Ferrari in der DTM-Saison 2026 plötzlich pink ist, welcher Hochkaräter Jack Aitken nachfolgt und was aus dem geplanten dritten Auto wird

Formel 1-Regeln: Straight Mode

Neuer "Straight Mode" wird beim Start verboten

Die Formel-1-Kommission diskutierte in der vergangenen Woche über mehrere sicherheitsrelevante Themen - Dabei ging es auch um den neuen "Straight Mode"

Einige Beobachter befürchteten 2026 einen deutlichen Einbruch der Formel-1-Rundenzeiten - Der Wintertest in Bahrain zeigt, dass diese Sorge unbegründet war

GP von Australien: Bericht

Russell gewinnt F1-Auftakt in Australien!

Ferrari machte George Russell das Leben in der Anfangsphase richtig schwer, am Ende war es für Mercedes aber der erwartete Auftaktsieg in Australien

"Lange auf meiner Wunschliste"

Verstappen startet bei 24h Nürburgring

Max Verstappen startet 2026 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Warum das Rennen "seit langem auf seiner Wunschliste" steht und was er außerdem plant

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei