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Formel 1: News

Steiner kritisiert Einfluss der Reifen

Haas-Teamchef Günther Steiner zeigt sich genervt und behauptet niemand habe die Pirelli-Pneus komplett unter Kontrolle.

Seit dem zweiten Saisonrennen in Bahrain hat Haas mit großen Reifenproblemen zu kämpfen. Die US-Truppe hatte in der Wüste, in China und auch zuletzt in Baku Probleme, die Pneus ins richtige Fenster zu bringen - und ging in allen drei Rennen leer aus. Teamchef Günther Steiner ist von dem Thema mittlerweile so genervt, dass er die Gesamtsituation rund um die Reifen kritisiert.

"Wir sollten nicht immer darüber sprechen, ob die Reifen funktionieren oder nicht. Es ist interessant, aber es ist nicht die Formel 1", kritisiert er. Zuletzt hatte Romain Grosjean bereits erklärt, dass die Reifen seiner Meinung nach einen zu großen Einfluss in der Königsklasse haben. "Ich würde mir wünschen, dass die Formel 1 in dieser Hinsicht einfacher wäre", sagte der Franzose.

Steiner stimmt seinem Piloten zu und erklärt: "Wir geben viele Millionen aus, um diese Autos zu entwickeln. Und dann sind sie nicht im [Reifen-]Fenster und laufen einfach nicht richtig." Die Behauptung, dass sich der Haas-Teamchef nur deshalb darüber aufrege, weil sein Team aktuell am meisten unter der Situation leidet, streitet er ab. "Ich gebe nicht nur Pirelli die Schuld dafür", stellt er klar.

"Ich gebe sie auch uns, weil manche es hinbekommen. Aber insgesamt ist es nicht richtig. Wir sollten nach dem Rennen nicht fragen: 'Haben deine Reifen funktioniert oder nicht?'", bekräftigt er seine Kritik noch einmal und erklärt, dass jedes Team im Mittelfeld irgendwann einmal mit diesem Problem zu kämpfen habe. Niemand habe die Reifensituation "komplett unter Kontrolle."

Wird die Formel 1 durch die Reifen aktuell also zum Glücksspiel? "Wir haben das schnellste Auto [im Mittelfeld], aber jetzt sind wir hinten", ärgert sich Steiner. Haas war nach den Wintertests in Barcelona als favorisiertes Mittelfeldteam in die Saison 2019 gestartet. Nach den ersten vier Rennen liegt man aber hinter McLaren, Racing Point, Alfa Romeo und Renault nur auf WM-Platz acht.

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