MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Vorbereitung auf Spielberg, Lehren aus Frankreich Zumindest einige Zeit hatte Lewis Hamilton Max Verstappen im Griff
Motorsport Images

Lehren aus Frankreich: Was Mercedes für Spielberg optimistisch stimmt

In Frankreich hatte Mercedes knapp gegen Red Bull verloren, doch es gab auch Anzeichen, die die Silberpfeile für Spielberg positiv stimmen

Die knappe Niederlage von Le Castellet ärgert Mercedes zwar, sie macht dem Weltmeisterteam vor den beiden anstehenden Rennen am Red-Bull-Ring aber auch Mut. Denn der Rennstall konnte aus der Performance in Frankreich einiges Positives ziehen, was sie auf einen Erfolg beim Heimspiel von Red Bull hoffen lässt.

Obwohl Mercedes im vergangenen Jahr beide Rennen in Spielberg gewonnen hat, reist Max Verstappen als leichter Favorit zum Heimrennen. Vor allem am Samstag gilt der Niederländer als heißer Kandidat auf die Poleposition. Denn auch in Frankreich war er um 0,258 Sekunden vorne. "Diese Zeit konnten wir nicht fahren", gibt der Leitende Renningenieur Andrew Shovlin zu.

"Unsere Fahrer sind gute Runden gefahren. Sie waren sauber, aber das meiste kam von Max auf der Gegengeraden. Die ist ziemlich lang, und wir konnten in den Kurven nicht genug Boden gutmachen, um näher dran zu sein", so Shovlin.

Am Sonntag jedoch habe sich das Bild umgekehrt: Hamilton hatte am Start die Führung übernommen und konnte Verstappen am Ende des Stints sogar leicht auf drei Sekunden wegfahren. "Es sah so aus, als würde Max etwas weiter zurückfallen", so der Ingenieur weiter. "Das war ermutigend."

Und vor allem war es für Mercedes die Fortsetzung eines Trends, den man schon zu Saisonbeginn gesehen hat - klammert man einmal die speziellen Kurse von Monaco und Baku aus. "Sie sind am Samstag etwas schneller, aber im Rennen sind wir auf Augenhöhe oder sogar einen Bruchteil besser in Sachen Reifenabbau und Rennpace", so Shovlin.

In Frankreich hatte es zunächst nicht so ausgesehen, als könnte Lewis Hamilton am Wochenende viel reißen. Der Weltmeister hatte am Freitag große Probleme mit seinem Auto und kam erst wieder durch eine Last-Minute-Veränderung am Set-up vor dem Qualifying auf Touren

"Im Wesentlichen waren diese Änderungen Anpassungen an der mechanischen Balance, also an den Stabilisatoren am Auto, um die Verteilung der Last auf die vier Räder während der Runde zu verändern", sagt Shovlin.

Auch an der Aero-Balance habe man geschraubt und etwa am Frontflügel versucht, mehr Abtrieb auf die Vorderachse zu bringen, um das Auto beim Einlenken reaktionsfreudiger zu machen. "Was die positiven Aspekte angeht, so war er, wie er im Qualifying sagte, viel zufriedener mit dem Heck des Autos."

"Er konnte mit Vertrauen einlenken, er konnte Geschwindigkeit mitnehmen und er hatte nicht das Gefühl, dass das Auto am Kurveneingang ausbricht", so der Mercedes-Ingenieur weiter. "Wenn wir dieses Problem auf einer anderen Strecke wieder haben, wissen wir, wie wir es in Zukunft angehen können."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rallycross-WM mit Double-Header in Riga

WRX ändert Kalender für 2021 erneut

Nächstes Kalender-Update seitens der Rallycross-WM: Die WRX fährt 2021 zwei Rennen in Lettlands Hauptstadt Riga.

FIA-Rennleiter Michael Masi erklärt

Darum wurde Hamilton (nur) mit 10 Sek bestraft

Michael Masi erklärt, warum der Einschlag von Max Verstappen und das spätere Rennergebnis keinen Einfluss auf das Strafmaß für Lewis Hamilton hatten.

Der "King of the Weekend" in Aragón hat gut lachen

PURE ETCR: Ekström überrascht wie viel Spaß er hat

Nach dem Erfolg durch Mikel Azcona bei der Weltpremiere der PURE ETCR im italienischen Vallelunga sicherte sich Mattias Ekström beim zweiten Saisonrennen in Spanien einen Finalsieg. Der zweimalige DTM-Champion gab zu: „Insgesamt bin ich überrascht, wie viel Spaß mir die PURE ETCR macht.“

Wolff entscheidet demnächst über Bottas

F1: Valtteri Bottas 2022 bei Alfa Romeo?

Toto Wolff exklusiv: Wie sich Lewis Hamilton zur Frage des zweiten Mercedes-Fahrers 2022 geäußert hat und wann die Entscheidung fallen wird.

Goodyear Luftschiff über Graz, Wiener Neustadt, St. Pölten und Wels

Der Blimp kommt heute nach Österreich

Nach seiner Rückkehr im letzten Jahr besucht der legendäre Markenbotschafter, der Goodyear Blimp, 2021 viele weitere Städte und Veranstaltungen in Europa. Darunter am 22. Juli auch Österreich. Konkret geht es über Graz, Wiener Neustadt, St. Pölten und Wels.

KTM bestätigt Wildcard-Start: Dani Pedrosa steht vor MotoGP-Comeback

Renneinsatz mit Hintergedanken

Testpilot Dani Pedrosa steht vor seinem ersten Renneinsatz mit KTM: Beim Grand Prix der Steiermark wird der Spanier neue Komponenten im Rennbetrieb testen.