MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1 bestätigt sechs Sprintrennen für 2023 Startszene beim Formel-1-Sprintrennen in Imola 2022
Motorsport Images

Offiziell: Formel 1 bestätigt sechs Sprintrennen für 2023!

Die Formel 1 und die FIA konnten sich nach monatelangen Verzögerungen auf sechs Sprintrennen für die Saison 2023 einigen - Suche nach Austragungsorten

Die Formel 1 wird im Jahr 2023 sechs Sprintrennen austragen, nachdem der Motorsportverband nach monatelangen Verzögerungen endlich der Änderung des Kalenders zugestimmt hat.

Die Formel-1-Teams und die Eigentümer des Sports, Liberty Media, hatten sich im April einstimmig für eine Ausweitung der Sprintrennen in der nächsten Saison ausgesprochen, nachdem die jüngsten Tests erfolgreich verlaufen waren.

Die FIA blockierte jedoch den Schritt, da FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem die finanziellen Auswirkungen der Änderungen prüfen und feststellen wollte, ob zusätzliche Zahlungen an den Dachverband geleistet werden sollten oder nicht.

F1-CEO: Sprint "gibt der Formel 1 eine neue Dimension"

Seine Haltung löste damals Verärgerung aus, und eine hochrangige Quelle deutete an, dass hinter der Entscheidung der FIA, den Schritt zu blockieren, "Habgier" steckte. Die Angelegenheit schien ins Stocken geraten zu sein, aber eine Sonderabstimmung des World Motor Sport Council der FIA hat die Pläne nun genehmigt.

Formel-1-CEO Stefano Domenicali begrüßt den Schritt, da die Rennserie ursprünglich gehofft hatte, in diesem Jahr sechs Sprints auszutragen, bevor die Pläne scheiterten, weil mit den Teams keine Einigung über ein Finanzpaket erzielt werden konnte.

Über die Genehmigung des Plans durch die FIA sagt Domenicali: "Ich freue mich, dass wir bestätigen können, dass ab 2023 sechs Sprints Teil der Meisterschaft sein werden, aufbauend auf dem Erfolg des neuen Formats, das 2021 zum ersten Mal eingeführt wurde."

"Der Sprint bietet Action an drei Tagen, wobei die Fahrer vom Start am Freitag bis zum Hauptevent am Sonntag um etwas kämpfen - was dem Wochenende mehr Dramatik und Spannung verleiht. Das Feedback von Fans, Teams, Veranstaltern und Partnern war sehr positiv. Das Format fügt der Formel 1 eine neue Dimension hinzu, und wir alle wollen seinen Erfolg in der Zukunft sicherstellen."

FIA-Präsident: Werden Arbeitsweise anpassen

FIA-Präsident Sulayem fügt hinzu, dass der Dachverband seine Arbeitsweise angepasst habe, um sicherzustellen, dass man die zusätzliche Arbeitsbelastung bewältigen könne.

"Dank der engen Zusammenarbeit mit Stefano Domenicali und unseren Kollegen bei der FOM haben wir eine gründliche Analyse der Auswirkungen zusätzlicher Sprint-Sessions durchgeführt und die relevanten Parameter unserer Arbeit angepasst, um sicherzustellen, dass sie weiterhin auf höchstem Niveau geregelt werden", sagt er.

"Ich bin sicher, dass sich dieser positive Trend fortsetzen wird, und freue mich, dass der World Motor Sport Council heute seine Zustimmung zu den Sprints gegeben hat."

Der ursprüngliche Plan der Sprints für 2022

Die Bestätigung des Plans für die sechs Sprints bedeutet, dass die Formel 1 nun überlegen kann, wo die Veranstaltungen am besten stattfinden können. In diesem Jahr wurden Imola, Österreich und Brasilien als Austragungsorte für die drei Sprints ausgewählt, denen die Formel 1 schließlich zustimmte.

Ursprünglich sollte es sechs Sprints geben mit den bevorzugten Austragungsorten in Bahrain, Imola, Kanada, Österreich, den Niederlanden und Brasilien. Es besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass die Sprints besser an Orten stattfinden sollten, an denen Überholmanöver möglich sind.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

"Absoluter Wahnsinn, ein Tier"

Gen4-Auto der Formel E offiziell präsentiert

In Le Castellet ist die offizielle Präsentation der nächsten Auto-Generation für die Formel E erfolgt - Die Chefetage der Rennserie spart nicht mit Superlativen

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Berger über Roland Ratzenberger

"Schwieriger als mein eigener Unfall"

Der Tod von Roland Ratzenberger war für Gerhard Berger schwieriger als sein eigener Unfall in Imola - Mit der Gefahr habe er sich damals "nicht sehr viel befasst"