MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ryan Reynolds neuer Investor bei Alpine Ryan Reynolds ist einer der neuen Investoren beim Alpine-Team in der Formel 1
Dick Thomas Johnson

Hollywood-Star Ryan Reynolds neuer Investor bei Alpine in der Formel 1

Der Schauspieler Ryan Reynolds gehört einer Investorengruppe an, die Anteile am Alpine-Team in der Formel 1 für 200 Millionen Euro übernimmt

Das Alpine-Team hat neue Investoren: Zwar bleibt der Renault-Konzern mit 76 Prozent Eigentumsanteilen am Formel-1-Rennstall engagiert, doch 24 Prozent hat Renault am Montag an eine Gruppe an Investoren verkauft. Mitglied dieser Investorengruppe ist auch Hollywood-Schauspieler Ryan Reynolds (Sexiest Man Alive 2010).

Reynolds und seine Geschäftspartner stehen hinter Maximum Effort Investments, einem von drei neuen Investoren, die insgesamt 24 Prozent des Alpine-Teams übernehmen. Für den weltweiten Superstar ist es nicht das erste Investment im Sport. Unter anderem gehören ihm auch Anteile am Fußballclub AFC Wrexham.

Neben Maximum Effort Investments gehören auch die Investmentgesellschaften Otro Capital und RedBird Capital Partners zu den neuen Eigentümern des Alpine-Teams. Zusammengerechnet haben die drei neuen Investoren rund 200 Millionen Euro für ihre Anteile bezahlt. Damit steht die Bewertung des Alpine-Formel-1-Teams bei rund 830 Millionen Euro.

Die Investorengruppe ist nicht neu im Sport. Bisherige Investments betreffen unter anderem die Dallas Cowboys (American Football) und die amerikanische Profiliga NFL. Über weitere Investments hält die Gruppe auch indirekt Anteile am NASCAR-Team RFK Racing, am FC Liverpool (Fußball), an den Boston Red Socks (Baseball) und an den Pittsburgh Penguins (Eishockey).

Der Millionendeal umfasst übrigens nur das in England ansässige Formel-1-Team; die Motorenabteilung in in Viry-Châtillon "ist nicht Teil der Transaktion", bestätigt die Renault-Gruppe. Alpine-CEO Laurent Rossi bezeichnet die Allianz aber als "wichtigen Schritt, um unsere Performance auf allen Ebenen zu verbessern".

Er betont auch: "Die inkrementellen Gewinne werden wir ins Team reinvestieren, um unseren Plan, der darauf abzielt, es mit den Topteams aufzunehmen, was State-of-the-Art-Einrichtungen und -Equipment betrifft, umsetzen zu können."

James Toney von Maximum Effort Investments erklärt, dass es zur Strategie der neuen Investoren gehört, Gewinne durch Storytelling zu generieren, "und wir glauben, da gibt es noch enormes Potenzial bei Alpine Racing, das nicht genutzt wird. Wir freuen uns darüber, dass wir dabei helfen dürfen, dieses unglaubliche Team in Szene zu setzen."

Für das Management des Alpine-Teams ergeben sich vorerst keine unmittelbaren Konsequenzen. Laurent Rossi bleibt CEO der Marke, Otmar Szafnauer Chef des Formel-1-Rennstalls. Die einzig nennenswerte Personalie, die sofort umgesetzt wird, betrifft den Vorstand. In dem geht ein Sitz nun an Alec Scheiner, einen der Gründer von Otro Capital.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Budkowski löst Lowdon ab

Cadillac mit neuem F1-Teamchef

Marcin Budkowski dockt mit zwei Jahrzehnten Formel-1-Erfahrung beim Rookie-Team Cadillac an und soll dieses "in die nächste Performance-Phase" führen

Radikale Briatore-Forderung

Briatore: Formel 1 braucht 24 Sprintrennen

Flavio Briatore schlägt der Formel 1 den Weg der MotoGP vor und fordert an jedem Wochenende einen Sprint - Warum der Italiener diesen Schritt gehen würde

Mitten in den Sommerferien wird die MJP-Arena erneut zum österreichischen Rallycross-Mekka. Mit gleich drei mitteleuropäischen Serien dürfte das Fahrerlager der Kultstrecke aus allen Nähten platzen. Mittendrin: Die Lokalmatadore aus dem Waldviertel.

Sprint-Qualifying Zandvoort

Russell meldet sich mit Pole zurück!

Kimi Antonelli und Max Verstappen geschlagen, und George Russell wieder in der Spur: So lief das Sprint-Qualifying der Formel 1 in den Niederlanden