MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Absage bleibt bestehen Eigentlich sollte die Formel 1 im April wieder in Saudi-Arabien fahren
LAT Images

Medienbericht: So wollte Saudi-Arabien den Grand Prix retten

Saudi-Arabien wollte laut einem Medienbericht unbedingt am Grand Prix im April festhalten und bot der Formel 1 dafür angeblich besondere Sicherheitsgarantien

Die Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien können nicht wie geplant im April stattfinden. Der aktuelle Krieg im Nahen Osten sorgt dafür, dass eine sichere Durchführung der beiden Grands Prix in wenigen Wochen nicht möglich ist.

Sport Bild berichtet nun in der aktuellen Ausgabe, dass vor allem Saudi-Arabien versucht haben soll, eine Absage um jeden Preis zu verhindern. Im Zentrum der Gespräche standen demnach Sicherheitsgarantien für die Königsklasse.

So heißt es in dem Bericht, Saudi-Arabien habe der Formel 1 "ein spezielles Raketenabwehrsystem für den Jeddah Corniche Circuit in Aussicht gestellt". Auch das habe allerdings nicht dazu geführt, den Grand Prix doch stattfinden zu lassen.

FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem begründete die Absage der beiden Rennen vor wenigen Tagen so: "Die FIA wird die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Gemeinschaft und unserer Kollegen stets an erste Stelle setzen."

"Nach sorgfältiger Abwägung haben wir diese Entscheidung getroffen, wobei wir uns dieser Verantwortung voll und ganz bewusst waren", so der Präsident. Bahrain und Saudi-Arabien werden seit Beginn des Krieges immer wieder mit Drohnen und Raketen aus dem Iran beschossen.

Bereits 2022 machte die Formel 1 Erfahrungen mit einem Raketenangriff in Dschidda. Damals hatten Huthi-Rebellen während des Grand-Prix-Wochenendes eine Fabrikanlage des Mineralölkonzerns Aramco beschossen.

Auch damals wurde lange über eine Absage des bereits laufenden Wochenendes diskutiert, letztendlich ging der Grand Prix aber wie geplant über die Bühne. Vier Jahre später entschied man sich nun bereits im Vorfeld für eine Absage.

Durch die Streichung der beiden Rennen erwartet die Formel 1 nach dem Großen Preis von Japan in Suzuka (29. März) eine mehr als einmonatige Pause. Weiter geht es dann erst fünf Wochen später mit dem Großen Preis von Miami in den USA (3. Mai).

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

"Absoluter Wahnsinn, ein Tier"

Gen4-Auto der Formel E offiziell präsentiert

In Le Castellet ist die offizielle Präsentation der nächsten Auto-Generation für die Formel E erfolgt - Die Chefetage der Rennserie spart nicht mit Superlativen

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

Gewinne Tickets für das Spektakel am Nürburgring

Kartenverlosung: 24h Nürburgring 2026

Mit Motorline mittendrin in der Startaufstellung auf der Start-/Ziel-Geraden vor dem Rennen: Wir verlosen Top-Tickets samt Fahrerlager-Zugang für die Rennwoche des Vollgas-Spektakels im Mai 2026