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FT2 Barcelona McLaren schnappt sich die Bestzeit am Freitag in Barcelona
LAT Images

Die ersten Drei innerhalb von 0,057 Sekunden!

Zwischen McLaren und Mercedes scheint in Barcelona ein spannender Kampf zu entbrennen, während Red Bull und Ferrari noch Hausaufgaben zu haben scheinen

Der Kampf an der Spitze der Formel 1 spitzt sich in Barcelona zu: Am Freitag lagen die besten drei Fahrer gerade einmal innerhalb von 0,057 Sekunden. Die Protagonisten: McLaren und Mercedes.

Der einzige Fahrer aus den beiden Teams, der nicht in der Spitzengruppe zu finden war, war ausgerechnet der dominierende WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli, der in seinem Mercedes fast sechs Zehntelsekunden Rückstand hatte, was für ihn Rang fünf bedeutete.

Schnellster im Freitagstraining war Weltmeister Lando Norris, der die Bestmarke von George Russell um 0,009 Sekunden unterbieten konnte und eine 1:15.426 in den Asphalt brannte. Auch seinem Teamkollegen Oscar Piastri, der Dritter wurde, fehlte nicht einem eine Zehntelsekunde auf sie Bestzeit.

Ferrari scheint diesmal noch größere Hausaufgaben vor sich zu haben: Charles Leclerc lag mit 0,373 Sekunden Rückstand auf Rang vier, Lewis Hamilton wurde mit 1,2 Sekunden Rückstand sogar nur Neunter.

Ähnliches Bild bei Red Bull: Max Verstappen (+0,895) beschloss den Freitag auf Rang sechs, Teamkollege Isack Hadjar (+1,248) rundete die Top 10 ab. Einen guten Eindruck machte Arvid Lindblad, der im Racing Bulls auf Rang sieben landete.

Nico Hülkenberg war am Freitag knapp außerhalb der Top 10 zu finden: Er wurde Elfter und musste sich dabei Gabriel Bortoleto (8.) geschlagen geben - allerdings fehlte ihm auch die Erfahrung aus dem ersten Training, wie allerdings unter anderem auch Norris, Hamilton, Antonelli oder Hadjar.

Gab es besondere Vorkommnisse?

Zwar wurde die Session nicht durch einen größeren Unfall unterbrochen, dennoch gab es einige bemerkenswerten Szenen. Nach wenigen Minuten hätte Liam Lawson beinahe für eine rote Flagge gesorgt, der mit seinem Racing Bulls auf der Start-Ziel-Gerade ausgerollt war - mutmaßlich aufgrund eines Motorenproblems. Der Bolide wurde jedoch unter VSC-Bedingungen entfernt.

Lawson konnte am Ende der Session noch einmal rausfahren, brachte es aber nur auf acht Runden. Noch weniger Umläufe hatte Valtteri Bottas auf dem Konto, nämlich nur sechs. An seinem Cadillac gab es Probleme mit der Kontrollelektronik, sodass er weite Teile der Session in der Box verbrachte.

Gegen Fernando Alonso (Aston Martin) läuft noch eine Untersuchung, da er an der Boxenausfahrt über die weiße Linie gefahren war, und George Russell pflügte in Kurve 10 einmal durch den Kies.

Ansonsten gab es die üblichen Beschwerden von fehlender Balance. Kimi Antonelli haderte mit einem langen Bremspedal, während sich Lewis Hamilton mit Ferrari neuem Frontflügel über zu viel Luftwiderstand beschwerte.

Wie sehen die Longruns aus?

Ferrari und Mercedes machten dabei den besten Eindruck, allerdings war Leclerc deutlich weniger Runden in seinem Stint gefahren als Mercedes - vermutlich ist sein Longrun hochgerechnet damit schlechter als der bei den Silberpfeilen. Keine Referenz ist dabei sein Teamkollege Hamilton, der gegenüber dem Monegassen deutlich abfiel und auch über den Reifenverschleiß klagte.

McLaren war derweil zwar auf eine Runde auf Augenhöhe mit Mercedes, im Longrun konnte man aber überhaupt nicht mithalten. Das Team erlebte einen hohen Reifenverschleiß und fiel am Ende deutlich ab.

Allerdings schienen die Reifen bei vielen ein Problem zu sein - womöglich ist der Soft am Sonntag keine ideale Wahl. Vermutlich wird es auf zwei Stopps hinauslaufen, so wie im vergangenen Jahr, wo die Reifenwahl sogar noch eine Stufe härter war.

Motorsport-Total.com

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