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GP von Monaco: 2. Fr. Training Lewis Hamilton holte sich im zweiten Training die Bestzeit
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Ferrari wieder doppelt vorn

Ferrari belegte wie im ersten Training die ersten beiden Plätze, während Mercedes nicht über die Positionen vier und fünf hinauskam - Frühes Aus für Lando Norris

Kann Ferrari die Dominanz von Mercedes im sechsten Saisonrennen der Formel 1 2026 brechen? Der Freitag in Monaco bietet den Fans der Scuderia Anlass zur Hoffnung, denn wie im ersten Training lagen die Roten auch am Nachmittag gleich doppelt vorne - diesmal jedoch in anderer Reihenfolge.

Lewis Hamilton schnappte sich in der zweiten Session in 1:13.026 Minuten die Bestzeit, Teamkollege Charles Leclerc lag 0,111 Sekunden hinter dem siebenmaligen Weltmeister. Allerdings war die Konkurrenz diesmal näher dran: Auch Max Verstappen (+0,168) lag innerhalb von zwei Zehntelsekunden von Ferrari.

In Sachen Positionen hat sich somit in der zweiten Session nicht viel verändert, denn der Niederländer war auch im ersten Training auf Rang drei zu finden. Und wie dort waren auch diesmal die beiden Mercedes auf vier und fünf zu finden.

Diesmal behielt jedoch George Russell (+0,379) die Oberhand vor WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli (+0,503). Sechster wurde Red Bulls Isack Hadjar vor Oscar Piastri im McLaren. Dessen Teamkollege Lando Norris war schon nach 14 Minuten in der Hafenschikane mit einem Defekt ausgerollt - er belegte Platz 19.

Audi bekam erneut beide Piloten in die Top 10: Nico Hülkenberg (+1,068) wurde Achter vor Gabriel Bortoleto (+1,333) und Haas-Pilot Oliver Bearman.

Wer ist bei den Longruns Favorit?

Sagen wir so: Bei keinem anderen Rennen spielen die Longruns eine so geringe Rolle wie in Monaco. Man kann sogar sagen, dass man die Longruns ignorieren kann. Wer am Samstag die schnellste Zeit fährt, der wird vermutlich auch am Sonntag ganz oben stehen - einfach weil man in den Straßen von Monte Carlo so gut wie nicht überholen kann.

Daher sieht es ganz gut aus für Ferrari, wenn sie ihre Pace über eine Runde halten können. Dementsprechend lag der Fokus der Scuderia auch stark auf der Qualifying-Pace, auf Longruns verzichtete das Team.

Der Schnellste in Sachen Longruns war Max Verstappen mit durchschnittlich 1:16.7 Minuten. Mercedes war leicht langsamer, McLaren fiel komplett ab - zumindest Oscar Piastri, da Lando Norris früh draußen war. Audi könnte im Mittelfeld eine Überraschung werden.

Auffällig war aber, dass viele Fahrer ihre besten Zeiten erst in der vierten oder fünften Runde drehen konnten. Das könnte im Qualifying ein Thema werden - und natürlich auch im Rennen. Stichwort: Overcut.

Was war bei Lando Norris los?

Das zweite Training des amtierenden Weltmeisters dauerte lediglich 14 Minuten, bevor er seinen McLaren in der Hafenschikane parken musste. Ein technischer Defekt sorgte dafür, dass Norris nur acht Runden in der Session drehen konnte.

Norris fuhr aus dem Tunnel auf die Schikane zu, als sein Auto einfach ausging - auch sein Lenkrad-Display blieb schwarz. Laut Geschäftsführer Zak Brown soll die Batterie für das Problem verantwortlich sein. Was genau zum Ausgehen des Autos führte, gilt es aber noch genauer zu untersuchen.

Gab es weitere Zwischenfälle?

Es gab zumindest eine weitere rote Flagge. Vier Minuten vor Schluss blieb Sergio Perez mit seinem Cadillac am Casino stehen. Rauch hatte sich in seinem Cockpit gebildet, der von der vorderen rechten Bremse kam, die plötzlich in Flammen stand.

Ansonsten gab es keine größeren Zwischenfälle. Hier und da ein Leitplankenkuss, aber nichts Gröberes. Einzig Franco Colapinto (Alpine) war in Kurve 1 etwas härter gegen die Leitplanke geknallt, allerdings konnte auch der Argentinier weiterfahren.

Fahrer im Notausgang wurden nicht gesehen.

Motorsport-Total.com

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