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Verstappen zu Mercedes? Wird Mercedes wieder versuchen, Max Verstappen zu holen?
LAT Images

Palmer sicher: Verstappen-Wechsel zu Mercedes rückt plötzlich näher

Max Verstappen steckt bei Red Bull in der Krise, während Mercedes die Formel 1 nach Belieben dominiert - Experte Jolyon Palmer sieht einen Wechsel nahen

Der ehemalige Formel-1-Pilot und heutige Formel-1-TV-Experte Jolyon Palmer ist sich sicher: Zwischen Max Verstappen und Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff wird es definitiv wieder knistern. Die Drähte zwischen den beiden Parteien dürften in naher Zukunft heißlaufen.

Der viermalige Weltmeister kämpft derzeit mit massiven Zuverlässigkeitsproblemen an seinem Red-Bull-Arbeitsgerät. Mit gerade einmal acht Zählern rangiert der Niederländer aktuell nur auf dem achten Platz der Fahrerwertung - während Mercedes den Saisonauftakt nach Belieben dominierte. Die Truppe aus Brackley feierte Siege bei den Grands Prix in Australien und China und strich zudem den Sieg im Sprint von Shanghai ein.

Bereits im vergangenen Jahr gab es wilde Spekulationen um einen Wechsel von Verstappen zu den Silberpfeilen. Zwar bekannte sich der Champion letztlich zu Red Bull - der Vertrag geht bis 2028 -, doch angesichts der aktuellen Mercedes-Übermacht glaubt Palmer an eine Kehrtwende.

"Das Gespräch wird stattfinden. Wir haben es schon vergangenes Jahr gesagt, aber Red Bull wird den Titel in diesem Jahr nicht gewinnen", legt sich Palmer im Podcast F1 Nation fest. "Am Ende behielt ich letztes Jahr mit zwei Punkten Vorsprung recht. Aktuell sieht es so aus, als hätten sie viel zu viel Arbeit vor sich - und Max ist nicht hier, um im Qualifying Achter zu werden. Er ist nicht hier, um nicht einmal um das Podium kämpfen zu können."

Die Chance, Verstappen zu kriegen

Für Palmer ist die Logik simpel: Verstappen sucht das schnellste Auto. "Er wird nach einem Weg suchen, in diesen Mercedes zu kommen, weil sie das beste Auto haben. Sie werden zumindest in den nächsten paar Jahren im Titelkampf mitmischen", so der Brite weiter.

Doch auch für Mercedes-Boss Toto Wolff sei die Personalie ein No-Brainer: "Wenn du Toto bist, hast du die Chance, Max zu verpflichten. Gleichzeitig hast du die Bedrohung durch die anderen Teams, die aufschließen. Dein Vorsprung vom Saisonbeginn wird also tendenziell eher schrumpfen."

Spannungen im Silberpfeil-Lager?

Dass solche Verhandlungen Unruhe stiften, liegt auf der Hand. Palmer erinnert an die bereits im Vorjahr aufgekommene dicke Luft: "Man kann nicht ignorieren, dass Max Verstappen anklopft. Wir haben diese Gespräche schon vergangenes Jahr gesehen, und da gab es durchaus Spannungen."

Besonders teamintern könnte es bei Mercedes knallen, sollte der Niederländer tatsächlich ein Thema werden. Palmer blickt zurück: "In Österreich gab es diese Pressekonferenz, in der George [Russell] fragte: 'Moment mal, warum reden wir alle davon, dass er mich ersetzen würde? Ich schlage Kimi ständig. Er sollte sich also eher Sorgen machen.' Man stelle sich nun vor, der Titel rückt in greifbare Nähe und im Hintergrund schwelen diese Diskussionen."

Motorsport-Total.com

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