MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: Interview

Massa: Leclerc wohl eher Weltmeister

Der frühere Grand-Prix-Fahrer Felipe Massa glaubt, dass Charles Leclerc noch vor Max Verstappen Formel-1-Weltmeister werden könnte.

Text: Stefan Ehlen, Co-Autoren: Roberto Chinchero, Jonathan Noble

Charles Leclerc vs. Max Verstappen: Viele sehen darin das Formel-1-Duell der Zukunft und in jedem der jungen Superstars einen kommenden Weltmeister. Bleibt die Frage zu klären, wem es als Erstem gelingt, einen WM-Titel in der Formel 1 zu erobern. Doch Felipe Massa scheint bereits einen Favoriten dafür zu haben.

Im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' schlug sich Massa auf die Seite von Ferrari-Pilot Leclerc und sagte: "Er ist ein kommender Weltmeister. Ich glaube, wir müssen nicht lange darauf warten. Ich schließe auch nicht aus, dass er dieses Ziel sogar vor Verstappen erreicht." Konkreter wird Massa dabei nicht.

Leclerc oder Verstappen - wer unterm Strich der Schnellere sei, das wisse er nicht zu sagen, so der elfmalige Grand-Prix-Sieger weiter. Für Leclerc spreche jedoch dessen hervorragender Ferrari-Einstand in diesem Jahr. "Sieben Pole-Positions in der ersten Ferrari-Saison sind eine klare Botschaft", so Massa.

Doch Leclerc begeistere nicht nur mit seinem Speed über eine schnelle Runde. "Was mich an ihm am meisten beeindruckt, ist sein Umgang mit Druck", erklärt Massa. "Er hat zwar ein paar Fehler gemacht, aber da darf man seine noch immer begrenzte Formel-1-Erfahrung nicht außer Acht lassen. Zumal er gerade seine erste Saison in einem Topteam fährt."

Die besondere Situation, bei Ferrari zu fahren und daher plötzlich zu den Favoriten zu zählen, kennt Massa aus eigener Erfahrung. Er beschreibt es so: "Du musst lernen, den Druck durch Medien, Fans und durch dich selbst auszuhalten. Das ist nicht einfach."

Leclerc habe dabei bisher eine gute Figur gemacht, meint Massa und merkt an: "Charles ist ein guter Kerl, er hat viel Talent und er ist wahrscheinlich smarter als man ihm das anrechnet."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Berger über Roland Ratzenberger

"Schwieriger als mein eigener Unfall"

Der Tod von Roland Ratzenberger war für Gerhard Berger schwieriger als sein eigener Unfall in Imola - Mit der Gefahr habe er sich damals "nicht sehr viel befasst"

Rechbergrennen 2026: Vorschau

Rekord-Nennung beim Rechbergrennen

Der große Bergpreis von Österreich am Rechberg zieht die besten Bergrennpiloten aus ganz Europa an. 269 TeilnehmerInnen aus 18 Nationen bedeuten neuen Nennrekord. Veranstalterteam rechnet mit großem Zuschaueransturm

Kimi Antonelli feiert einen Sieghattrick und gewinnt auch das Formel-1-Rennen in Miami, das am Ende trocken blieb - Pierre Gasly schockt mit Überschlag. Das gesamte Rennen war an Spannung und Action kaum zu überbieten.

Winward-AMG-Pilot Maro Engel gewinnt das Sonntagsrennen der DTM auf dem Red-Bull-Ring und beendet damit einen langjährigen Mercedes-Fluch in Österreich