MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Virtuelle Rennen als Alternative für Motorsport-Fans
Gran Turismo

E-Sport auf dem Vormarsch

Viele Motorsport-Veranstaltungen wurden abgesagt, so dass die Fans deutlich weniger Möglichkeiten haben, Rennen zu verfolgen und mitzufiebern. Daher ist es verständlich, dass viele Menschen auf der Suche nach guten Alternativen sind.

Auch wenn einige Rennen mittlerweile wieder stattfinden, ist nicht sicher, wie es in naher Zukunft mit Formel 1, Formel E, Moto GP und weiteren Rennklassen weitergeht. Virtual Race und eSports sind daher eine gute Alternative, denn diese finden unabhängig von möglichen Lockdowns oder Kontaktbeschränkungen statt.

Motorsport im Online Casino

Wer schon einmal in einem guten Online Casino gespielt hat, wird bestätigen können, dass dort vielfältige Themen bedient werden. Daher findet hier jeder User Spiele, die seinen persönliche Vorlieben entsprechen. Für Motorsport-Fans sind das natürlich die Spiele, bei denen es um den Rennsport geht. Neben Spielautomaten, die diese Sportart zum Thema haben, gibt es auch das sogenannte Virtual Race, bei dem keine echten Fahrer in echten Autos gegeneinander antreten, sondern ein fiktives Rennen am Computer simuliert wird. Die Gewinnwahrscheinlichkeiten werden dabei anhand bestimmter vorher festgelegter Parameter ermittelt, so dass das Prinzip dieser virtuellen Rennen quasi dem einer "echten" Sportwette entspricht.

eSports sind als Stream verfügbar

Die sogenannten eSports finden hingegen mit Beteiligung echter Fahrer am Computer oder über eine Spielkonsole statt. Teilweise, beziehungsweise "früher" auch immer öfter im Rahmen großer Veranstaltungen mit hunderten zusehern und großen, internationalen Starterfeldern, letztens aber freilich immer häufiger auch einfach von zuhause aus, womit kontaktbeschränkende Gesetze keine Bedeutung hatten. Viele Menschen bringen mit dem Begriff „eSports“ zwar zuerst andere Spiele wie Counter-Strike oder League of Legends in Verbindung, aber auch die Motorsport-Simulationen, das sogenannte „SimRacing“ erfreuen sich großer Beliebtheit. 

Besonders interessant für die Fans: Die Begegnungen können in der Regel live online mitverfolgt werden. Wer also dem Wetten frönt, kann selbst hier entsprechende Tipps platzieren und dann live mitfiebern.

Fast so realistisch wie das Original

Viele der virtuellen Renndisziplinen orientieren sich an realen Rennklassen. Hier werden fast so viele Details einbezogen, wie beim Original. So müssen die Zuschauer auch in der rennfreien Zeit nicht auf die Formel 1 und weitere beliebte Disziplinen verzichten und können mitfiebern, während ihre Helden sich um Plätze und Punkte streiten. Gerade in den Zeiten des Lockdowns warfen sich nämlich auch zahlreiche Profi-Fahrer, teils unterstützt durch ihre Teams, in die virtuell ausgetragenen Rennen. Dabei hatten die Simulations-Rennen teilweise auch ganz reale Auswirkungen. Weil Daniel Abt es beispielsweise mit der Fairness in diesen Bewerben nicht so genau nahm und einen E-Sport-Profi geheimer- und freilich unerlaubterweise statt seiner selbst ans Steuer ließ, wurde er aus dem Formel E-Team von Audi geworfen. Wir haben berichtet.

Doch auch um die Sportler, die hauptsächlich die virtuellen Rennwagen über die Strecken scheuchen, haben sich mittlerweile echte Fan-Szenen entwickelt. Sehr gute Profis können mittlerweile von ihrem Einkommen leben – und das nicht schlecht. Gerade für größere Turniere sind teilweise mit sechsstelligen Beträgen dotiert. Um ihre Akzeptanz aus den Kreisen der "echten" Rennfahrer ist es aber teilweise reichlich schlecht bestellt. Von ihnen werden die E-Sport-Profis nur sehr selten als ernsthafte Sportler wahrgenommen. Und natürlich ist nicht von der Hand zu weisen, dass gerade die körperliche Beanspruchung eine ganz andere ist, wenn man statt in einem brennheißen Rennwagen zu sitzen und sich gegen die G-Kräfte stemmen zu müssen, in einer klimatisierten Halle sitzt und höchstens gegen die Force-Feedback-Impulse im Lenkrad "kämpfen" muss.

Nichtsdestotrotz kann man davon ausgehen, dass der virtuelle Rennsport – beziehungsweise der virtuelle Sport ganz an und für sich – gekommen ist, um zu bleiben: Teilnehmer und Veranstalter haben teilweise mittlerweile ein Level der Professionalität erreicht, das man sich von so mancher Motorsport-Veranstaltung nur wünschen könnte, und auch die Sponsorengelder fließen in immer größeren Strömen.

Und ja: Auch die Verschränkungen zwischen echter und virtueller Welt dürften zunehmend stärker werden. Nicht nur, weil man eben mittlerweile mit echtem Geld auf virtuelle Rennen wetten kann, sondern weil eben immer mehr Sportler aus dem einen Lager auch ins andere reinschnuppern. Und das teilweise sehr erfolgreich. Einige Gewinner der GT Academy etwa (ein Casting- und Förderprogramm von Nissan und Sony via des Spiels Gran Turismo), fuhren danach überaus erfolgreich in Rennserien wie der WEC, Japan Super GT oder der Formel 3 mit.

Auch unterwegs nicht auf Motorsport-Action verzichten

Mobile Casinospiele sorgen dafür, dass die virtuellen Rennen auch unterwegs jederzeit verfügbar sind. Über eine App oder eine für Mobilgeräte optimierte Website können die Casino-User auf das Online Casino zugreifen und dort neben vielen anderen Spiele auch virtuelle Rennen starten. Durch die Möglichkeit, mobil auf eSports oder Virtual Race zu wetten, ist kein Fan mehr auf einen Computer angewiesen, sondern hat alles, was er für ein perfektes Renn-Vergnügen braucht immer bei sich. Auch die Live-Streams, die bei den meisten eSport-Veranstaltungen im Internet verfügbar sind, lassen sich per Smartphone verfolgen. 

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

DTM-Rennen Lausitzring: Hintergrund

Hochsommerlicher Motorsport & more mit vielen Highlights!

Der Auftritt der DTM auf der Rennstrecke unweit der polnische Grenze stand ganz im Zeichen hochsommerlicher Bedingungen. Ein Gewitter am Samstag und brütende Hitze am Sonntag hielten 58.000 Zuschauer nicht davon ab, von der hochgebauten Haupttribüne die Action auf weiten Teilen des Kurses live zu verfolgen.

GP von Monaco: 2. Fr. Training

Ferrari wieder doppelt vorn

Ferrari belegte wie im ersten Training die ersten beiden Plätze, während Mercedes nicht über die Positionen vier und fünf hinauskam - Frühes Aus für Lando Norris

Kurioses Finale in Monaco

Antonelli gewinnt nach Rennabbruch!

Gebrochener Asphalt, Zeitstrafen und Ausfälle von Verstappen und Leclerc, aber Kimi Antonelli lässt sich von all dem nicht aus der Ruhe bringen

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.