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Dacia Logan Cup

Endstation Kiesbett

Der vorletzte Lauf zum ADAC Logan Cup in Oschersleben verlief für die Österreicher Marcus Zeiner und Markus Stanzel alles andere als positiv.

Als Dritter in der Gesamtwertung mit nur 4 Punkten Rückstand auf den Zweitplatzierten, reiste das österreichische Duo in die Magdeburger Börde und erhoffte sich eigentlich wieder den Sprung aufs Podium.

Doch es kam anders als erhofft und wie heißt es immer so schön im Motorsport: Man kann nichts vorausplanen!

Das Training verlief sehr gut ohne besonderen Vorkommnisse, dass Auto lief perfekt und man bewegte sich konstant im Spitzenfeld. So wurde es auch der beste Startplatz der Saison in Reihe zwei der 4. Platz im Qualifying. Die Taktik war wie immer, Zeiner fährt den Start und den ersten Stint und übergibt an seinen Kollegen in einer Top Position welche dann nach Hause gefahren werden sollte.

Ein turbulentes Rennen bei schwierigen Streckenbedingungen…- Bereits vor dem Start des 1-Stündigen Rennens war es dem Team und den Fahrern klar, dass die Bedingungen auf der Rennstrecke nicht einfach sein würden. Bei nur ca. 7 Grad Außentemperatur und starken Windböen hatten die Fahrer damit zu kämpfen Ihre Reifen auf Temperatur zu bringen, und der kleinste Fehler wurde sofort mit einem Ausritt bestraft.

Marcus Zeiner gelang wieder ein perfekter Start, er konnte sich bereits in der ersten Kurve auf Platz 3 nach Vorne schieben.

Nach den ersten Runden begann jedoch ein turbulenter Rennverlauf der das Pfister-Racing-Team ordentlich durcheinander bringen sollte. Nach einem Unfall des Teams „Hard Speed“ wurde das Rennen mit einer „Code60- Phase“ neutralisiert. Alle Fahrer dürfen in diesem Fall die Geschwindigkeit von 60 km/h nicht überschreiten. Bei der Freigabe gab es einiges Durcheinander:

Den Fahrern im hinteren Starterfeld wurde das Zeichen zur Freigabe früher gegeben, als den ersten vier Fahrern. Dadurch komprimierte sich das Starterfeld und fast alle Rennfahrzeuge rasten auf gleicher Höhe auf die „Shell-Esses“ zu.

Im Zweikampf mit dem rot-weissen Dacia Logan des „ADAC Team Hansa“ rutschte Marcus Zeiner von der Strecke und blieb im Kiesbett stecken. "Es ging alles so schnell, ich versuchte nur noch das Auto ganz zu lassen und hoffte, dass mich die nachfolgenden Fahrzeuge nicht abschießen, da ich auf einer sehr ungünstigen Stelle stand", so Zeiner in einem kurzen Statement.

Nachdem der Logan vom Bagger geborgen war, konnte Zeiner das Rennen wieder aufnehmen und übergab an aussichtloser Position an seinen Teamkollegen, doch mehr als Platz 9 dabei schaute nicht heraus.

"Die Meisterschaft neigt sich dem Ende zu, heute fuhren alle wie verrückt, das Problem war, die kühle Außentemperatur, die Reifen sehr schwierig auf Temperatur zu bekommen, daher waren extrem viel Zwischenfälle, mit teilweise wirklich harten Crashes. Schade, den heute wäre unter diesen Umständen sogar der Sieg möglich gewesen", so Zeiner verärgert nach dem Rennen, "Glück im Unglück hatten wir trotzdem denn durch das weiterfahren im Rennen haben wir ein paar Punkte geholt und liegen nun gleich auf mit den Zweitplatzierten in der Meisterschaft. Das letzte Rennen wird eine sehr enge Geschichte, denn durch das Chaosrennen dieses Wochenends sind die ersten 6. der Meisterschaft sehr nahe zusammengerückt, es ist also vom Vize-Titel bis zum 6. Platz alles offen!"

Andreas Pfister, Teamchef und selbst Fahrer im SEAT Leon Supercopa dazu: „Alle unserer Fahrer haben im Rennen einen guten Job gemacht, die Bedingungen auf der Rennstrecke sind sehr schwierig, und gerade im Zweikampf kann sehr schnell ein Ausritt passieren. Kritisieren muss ich die Veranstalter: Die Freigabe der „Code60-Phase“ war nicht für alle Fahrer ersichtlich. Dennoch konnten wir wieder wichtige Punkte für die Gesamtwertung holen und freuen uns auf das Finalrennen am 20.11. in welchem wir um den Vize-Titel kämpfen!"

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