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Baumschlager gegen Walkner am Erzberg: Wer war schneller?

Raimund Baumschlager und Matthias Walkner haben am steirischen Erzberg ein Duell Auto gegen Motorrad ausgetragen. Mit knappem Ausgang.

Foto: Harald Illmer

Auf der einen Seite der 14fache Rallyestaatsmeister und Motorsportler des Jahres 2017 Raimund Baumschlager mit seinem Skoda Fabia R5 - auf der anderen Seite der Sieger der Rallye Dakar 2018, Ex Motocross- und Motorrad Rallye Weltmeister und Skoda-Markenbotschafter Matthias Walkner mit seiner KTM.

Oder mit andern Worten – ein Oberösterreicher und ein Salzburger treffen sich auf dem harten Terrain des steirischen Erzbergs zu einem Duell auf höchster sportlicher Ebene. Ein Duell zweier Freunde, denn Baumschlager und Walkner kennen und schätzen sich nicht erst seit gemeinsamen Tests im Skoda Fabia R5 im Vorjahr.

Blitzstart von Walkner, Baumschlager auf schnellen Passagen vorne

Ausgetragen wurde der mit Spannung erwartete Vergleich auf mehreren Etappen mit unterschiedlichen Streckenführungen und Bodenbeschaffenheiten. Daher hatte auch jeder der beiden Ausnahmesportler die Möglichkeit seine Stärken, beziehungsweise die Stärken seines Fortbewegungsmittels auszuspielen.

Wie zu erwarten, sah Raimund Baumschlager mit seinem Skoda Fabia R5 auf schnellen Kehren bergauf seinen Kontrahenten auf dem Motorrad meist im Rückspiegel. Dafür konnte Walkner vor allem beim Sprint von der Startlinie überzeugen. Auf den ersten Metern zog der Zweirad- dem Vierradstar davon und konnte von diesem erst bei einer Geschwindigkeit von rund 120km/h wieder eingefangen werden. In Summe konnte Raimund Baumschlager mit den wacker kämpfenden Dakar-Sieger knapp, aber doch in die Schranken weisen.

Für Raimund Baumschlager brachte der Vergleichskampf mit Walkner aber noch eine weitere wichtige Erkenntnis, waren es für den Rekordstaatsmeister doch die ersten Kilometer im Fabia R5 nach dem bei der Rebenland-Rallye erlittenen Wirbelbruch. Baumschlager war absolut schmerzfrei unterwegs, einem Einsatz beim nächsten Lauf zu Österreichischen Meisterschaft, der Schneebergland-Rallye am 23. Juni, steht nichts im Weg.

Raimund Baumschlager: „Es war eine wirklich coole Idee von Skoda, diesen Vergleich zwischen Auto und Motorrad in diesem schwierigen Gelände durchzuführen. Auf den schnellen Passagen war ich überlegen, vor allem wenn es bergauf ging. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mich Matthias mit seinem Blitzstart überrascht hat. Es hat doch eine Weile gedauert, bis ich ihn wieder eingeholt habe. Wie zu erwarten war, hatte ich in den schnellen Passagen und auch beim Anbremsen Vorteile. Egal wie das Duell auch ausgegangen ist, mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht, mich mit Matthias zu messen. Und am Ende bin ich überglücklich, dass mein Rücken hält und ich absolut ohne Schmerzen fahren konnte!“

Matthias Walkner: „Seite an Seite mit Raimund durch die Kurven zu driften war wirklich sensationell! Ich dachte mir, dass ich auf dem rutschigen Untergrund mit dem Motorrad noch mehr auf das Auto verliere, aber das hat sich in Grenzen gehalten. Happy bin ich natürlich mit meiner Start-Performance. Da habe ich es tatsächlich geschafft Raimund abzuhängen. Wären wir noch die eine oder andere technische Passage gefahren, hätte ich noch mehr punkten können. Aber resümierend muss ich sagen, das war eine wirklich großartige Sache!“

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