MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Vier Punkte für Meisterschaft

Im ersten Rennen von Startplatz 16 auf Rang 9 mit zwei wichtigen Punkten, auch in Lauf 2 gab es für Grubmüller Platz 9 und zwei Punkte.

Licht und Schattenseiten gab es für das österreichische HiTech Racing Team an diesem Wochenende bei den Läufen neun und zehn zur britischen Formel 3 Meisterschaft in Snetterton. Beim freien Training am Freitag, das bei heftigem Regen ausgetragen wurde, war Walter Grubmüller am Vormittag absolut schnellster Pilot, am Nachmittag wurde er Achter. Sein Teamkollege Max Chilton erreichte einen neunten und einen fünften Platz.

Mit diesen guten Resultaten gestärkt ging man in die beiden Qualifyings am Samstag, die ebenfalls bei Regen gefahren wurde. Aus unerfindlichen Gründen kämpfte das Team dort plötzlich mit Set-Up-Problemen – das bittere Resultat waren für Grubmüller die Plätze 16 und 12 und für Chilton die Ränge 17 und 11.

Start von weit hinten

Damit ging man am Sonntag nicht sehr optimistisch gestimmt in die beiden Rennen. Am Renntag selbst waren die Wetterbedingungen gegenüber den beiden Vortagen ganz anders, es herrschte Sonnenschein, die Strecke war absolut trocken.

Im ersten Rennen erwischte Walter Grubmüller einen guten Start und konnte sich im Verlauf der 28 Runden mit viel Herz und großem Einsatz bis auf Platz neun nach vor kämpfen, was ihm zwei Meisterschaftspunkte brachte: „Der Anfang war gut, dann brauchte ich viel Geduld um mich an einigen Konkurrenten vorbei zu kämpfen.“

„Ab der 10. Runde war ich schon in den Punkterängen, dann konnte ich im fünfzehnten Umlauf auch noch den Australier Sam Abay überholen, dies brachte mich auf Platz neun. Weitere Angriffe auf den Finnen Atte Mustonen waren zu risikoreich, obwohl ich die schnelleren Rundenzeiten fuhr. Mein Team hat mich mit wenig Flügel ins Rennen geschickt, dies half mir auf den Geraden, erschwerte aber etwas das Kurven fahren. Trotzdem bin ich nach dem verhauten Qualifying mit Platz Neun halbwegs zufrieden.“

Nicht so gut lief es bei Max Chilton, der Engländer verhaute den Start, war nur an 26. Stelle und erreichte schließlich den 16. Platz. Der Meisterschaftsführende Mexikaner Sergio Perez schied in der 9. Runde mit Motorschaden an seinem Honda aus.

Lauf 2

Im zweiten Rennen des Tages gelang den beiden HiTech Piloten Walter Grubmüller und Max Chilton ein guter Start. Nach fünf Runden lag Chilton auf Rang acht vor Grubmüller auf Platz neun.

Der Schwede Ericsson fiel dann etwas zurück, damit rückten die HiTech Piloten auf Platz sieben und acht vor. In der letzten Runde gelang es Ericsson aber noch, Grubmüller zu überholen, der damit schlussendlich Neunter wurde und wieder zwei Punkte für das Championat einfahren konnte.

„Wenn ich jetzt Bilanz ziehe, dann habe ich auf der Habenseite vier Punkte. Nach dem schlechten Qualifying wäre trotzdem mehr drinnen gewesen. Es heißt weiter zu arbeiten, schon am Dienstag wird vom Team aus wieder getestet,“ erklärte der 19-jährige Wiener vor dem nächsten Rennen Ende Juni in Thruxton.

Zwischenstand in der Britischen Formel 3-Meisterschaft (nach 10 von 22 Läufen)

1. Jaime Alguersuari Esp) 99, 2. Sergio Perez (Mex) 98 Punkte, 3. Atte Mustonen (Fin) 87, 4. Sebastian Hohenthal (Swe) 81, 5. Oliver Turvey (GB) 75, 6. Marcus Ericsson (Swe) 64, 7. Michael Devaney (Irl) 63, 8. Brendon Hartley (Nze) 62, 9. Max Chilton (GB) HiTech 54, 10. Esteban Guerreri (Mex) 43, 11. Walter Grubmüller (Ö) HiTech 25, 12. Nick Tandy (GB) 24, 13. John Martin (Aus) 15, 14. Sam Abay (Aus) 14, 15. Alistair Jackson (GB) 9 Punkte

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

IndyCar zeigt erste Bilder

So sieht das neue Einheitsauto ab 2028 aus!

Die ersten Renderings des Dallara IR-28, der in zur IndyCar-Saison 2028 den in unterschiedlichen Ausführungen bereits seit 2012 eingesetzten DW12 ablösen wird

F1-Boss kontert Kritik

"Niemanden interessiert es!"

Sollte die Formel 1 in der TV-Übertragung darüber informieren, wenn bei einem Auto die Batterie leer ist? - Stefano Domenicali will neue Fans der Serie nicht überfordern

DTM Oschersleben – Hintergründe

Start in die zweite Saisonhälfte der DTM

Thomas Preining und Mirko Bortolotti schafften es diesmal ganz oben auf das Podium. Zu Beginn der entscheidenden Phase der Saison 2026 schafften die beiden Piloten damit den Anschluss in der aktuellen Meisterschaftswertung an die Spitzengruppe.

Erster Saisonsieg für Lando Norris und McLaren - Verstappen und Antonelli auf dem Podium - Piastri erst mit Kollision, dann mit technisch bedingtem Ausfall