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ADM und Siedler mit Platz 4 in Deutschland

ADM Motorsport durchlebte in Oschersleben ein Wochenende der gemischten Gefühle mit Norbert Siedlers viertem Platz als Highlight.

Renato Melchioretto (Teamchef): “Wir waren sicher nicht dort, wo wir sein wollten, nämlich so schnell wie in Brands Hatch. Doch zumindest haben wir im 11. Lauf einen 4. Platz an Land gezogen. Am Sonntag war Norbert in Podestnähe nachdem er sich fast über die gesamte Renndistanz auf Platz 2 vor Fabio Leimer halten konnte.

Der Rest der Geschichte ist natürlich traurig, jedenfalls scheint es Fortuna heuer mit uns nicht sehr gut zu meinen. Dies gilt heute auch für Michele, der zweifellos das Potential für Punkte hatte.

Auf der anderen Seite können wir dafür mit Tomas und seinen Fortschritten wohl mehr als zufrieden sein. Der Junge ist unheimlich intelligent und seine Lernkurve in den letzten Wochen war wirklich sehr erstaunlich.“

Norbert Siedler (Auto # 17, P4/P12): “Ein vierter Platz ist besser als gar nichts, obwohl ich heute natürlich lieber aufs Podium gefahren wäre. Leimer war einfach viel schneller als ich und als meine Reifen dann nach 20 Runden komplett hinüber waren, konnte ich ihn einfach nicht mehr hinter mir halten.

Beim Versuch mich zu überholen, hat mir dann auch noch Llobell den Hinterreifen aufgeschlitzt, worauf mein Rennen eine Runde vor dem Ziel leider endgültig zu Ende war.“

Tomas Pivoda (Auto # 8, P15/P11): “Was mir in Oschersleben aufgefallen ist: Mein Qualifyingspeed wird spürbar besser und im Rennen war ich in der Schlussphase schon so schnell wie einige Spitzenfahrer. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ohne die Blockade durch den Unfall vor mir in der ersten Kurve, ganz knapp in die Nähe der Punkte gefahren wäre.“

Michele Caliendo (Auto #21. P11/out): “Ich bin nach wie vor in Form und Rennen wie diese vergisst man einfach, und zwar besser heute als morgen. Der Lauf am Sonntag war für mich schon nach 300 Metern gelaufen, weil jemand, der schon in der Auslaufzone war noch einmal zurück auf die Piste wollte und mir ins Auto gefahren ist. Hoffen wir auf mehr Glück bei unseren Heimrennen in Mugello, Imola und Monza.”

Die Gerüchte über den Aufstieg der Formula Master ins F1-Rahmenprogramm kommentierte Renato Melchioretto übrigens mit großer Zuversicht: “Es sieht so aus als befänden wir uns gerade im Aufwind mit einem klaren Aufbauprogramm in Richtung GP2 und Formel 1 und einer neuen starken Marke, die sich durchsetzen wird, der GP3.“

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