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Nachbauer war Schnellster der Schnellen

In St. Valentin sind zwei Dinge fast immer zu erwarten: Brütende Hitze und spannende Slalom-Action auf der Strecke. So war es auch 2008!

Veranstalter Hermann Blasl und sein Junior Racing Team legten heuer mit einer noch selektiveren Strecke und einem raschen Ablauf, es waren immer zwei Fahrzeuge gleichzeitig auf der Strecke, noch eins drauf. Man kann sagen: wer nicht dabei war, hat etwas versäumt.

Krönender Abschluss eines heißen Renntages war dann noch das von Streckensprecher Wolfgang Jagersberger kurzerhand inszenierte Superfinale, wo die Schnellsten der 90 Teilnehmer noch einmal um die Ehre und eine Kiste kühlen Gerstensaftes kämpften.

In der Klasse 1 bis 1400ccm holte sich Georg Wimplinger (IMSC-Ried) seinen dritten Saisonsieg dicht gefolgt von der Meute des Arbö RT-Steyrtal angeführt vom zweitplazierten Karl Luftensteiner und dem drittplazierten Gerhard Millauer.

Alfred Brunner (PS Team Gesäuse) holte sich in der Klasse 2 bis 1600ccm seinen fünften Sieg in Folge vor Johann Riedler (RTS Schalchen). Rookie Andreas Hansinger (KSH-Racing) landete als Dritter erneut auf dem Stockerl.

In der Klasse 3 bis 2000ccm rückte Günther Weibold (IMSC-Ried) seinem Clubkollegen Engelbert Salomon wieder kräftig auf den Pelz. Dieser behielt aber mit acht Hundertstel das bessere Ende für sich und konnte sich über seinen sechsten Sieg im sechsten Rennen freuen. Ein feiner dritter Platz ging an Adrian Enzenbrunner (Arbö Team Steyr).

In der Klasse 4 über 2000ccm entführte Erich Althuber (MSC-Gastein) den Siegespokal nach Salzburg und gewann vor Johann Forster (FHRT). Tochter Bettina (ebenfalls FHRT) konnte Jürgen Matzenberger (Matzenberger Racing Team) noch um vier Hundertstel von Rang drei verdrängen.

Als die Division-2-Boliden an der Reihe waren, füllten sich die Zuschauerplätze trotz Badewetter immer mehr, was für die Fahrerinnen und Fahrer eine zusätzlicher Motivationsschub gewesen sein dürfte. Und so trieb man sich in den einzelnen Klassen gegenseitig zu immer neuen Spitzenleistungen an.

In der Klasse 5 bis 1400ccm gewann ein weiteres Mal Gerhard Nell (Arbö Team Steyr) im VW Polo. Spannend war der Kampf um die Plätze 2 und 3, wo Georg Pacher (ECO Master-Power-Team), Franz und Martin Dall (beide RC-Mazda-Eder) am Ende nur durch acht Zehntel getrennt waren.

Pech hatte Gerhard Kronsteiner (Arbö Team Steyr) dessen Simca bereits am Start zum ersten Training eine Antriebswelle ausspuckte und er damit zum Zuschauen verdammt war.

Christian Stelzhammer (KC-Braunau) drückte in der Klasse 6 bis 1600ccm am kräftigsten auf das laute Pedal und gewann überraschend deutlich vor Thomas Pirkfellner (PSV Wien) und Martin Auer.

Saisonsieg Nummer zwei holte sich Walter Spatt (MSC-Wels) in der Klasse 8 bis 2000ccm, musste sich aber ordentlich strecken um Klaus Reitter (TART) mit 11 Hundertstel Vorsprung hinter sich zu halten. Platz drei ging an einen beherzt fahrenden Dominik Samhaber (NH-Motorsport).

Hermann Nachbauer (NH-Motorsport) gegen Robert Aichlseder (R-Motorsport), amtierender OÖ-Cup Champion gegen amtierenden Staatsmeister hieß wieder einmal das Duell des Tages welches am Ende Nachbauer mit einer knappen Sekunde Vorsprung für sich entscheiden konnte und damit nach Siegen in der Klasse 8 über 2000ccm auf 4:2 davonzog. Mit etwas Respektabstand folgten auf den Plätzen drei und vier mit Heinrich Aichlseder (R-Motorsport) und Klaus Fürlauf (RSG Burghausen) zwei weitere VW-Käfer Piloten.

Georg Pacher drehte mit seinem nun von einem Kompressormotor befeuerten TRIII einige Demorunden, Griff in der Klasse 9 Formelfrei aber auf seinen bewährten TRII zurück und holte sich damit den Sieg vor Klaus Reitter und Walter Spatt.

In der Klasse 10 Junior-Cup durfte sich Christian Sachsenhofer (Arbö Team Steyr) über seinen vierten Sieg heuer freuen. Matthias Kaiser (SK-Voest) und Philipp Kaiser (TSU Lichtenau) komplettierten hier als zweiter und dritter das Podium.

Bleibt noch die Klasse 11 Leihwagen: Gerhard Nell vor Alfred Feldhofer und Franz Wirleitner lautete hier die Reihung.

Im abschließenden, nicht zur Cup-Wertung zählenden Superfinale geigte Hermann Nachbauer noch einmal groß auf und knallte mit 48,46 Sekunden auch absolute Tagesbestzeit auf die Bahn.

Am 24. August geht es mit dem siebenten Lauf in Linz zum 22. oberösterreichischen Autoslalom Cup weiter wo dann möglicherweise schon die eine oder andere Vorentscheidung in der Gesamtwertung fallen könnte.

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