MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Zero or hero?

Die WM ist beim Traditonsrennen zahlenmäßig spärlich vertreten, das Yamaha Austria Racing Team stellt sich wieder der Japan-Konkurrenz.

Es ist leider üblich, dass die europäischen Teilnehmer die Reise nach Japan scheuen. Ein von anderen Weltmeisterschaften der FIM und auch FIA nur allzu bekanntes Phänomen - auch diese Weltmeisterschaft ist leider eine "Europa-WM"; kaum geht's tatsächlich einmal nach Übersee, winken die meisten Teilnehmer ab.

Nur drei fix eingeschriebene Teams der Endurance-WM 2009 finden den Weg nach Suzuka. Darunter sind auch die derzeitigen WM-Führenden, das Yamaha Austria Racing Team aus der Steiermark.

Dennoch wird die Startaufstellung keine triste Sache sein, denn insgesamt sind 58 Teams genannt. Und wie jedes Jahr werden es die Top-Europäer mit einer Armada von japanischen Assen zu tun bekommen.

Für die japanischen Werke ist dies ein Prestigeduell, mit Aufwand wird nicht gespart.

Kleine WM-Expeditionstruppe

Seit 2004 war YART in Suzuka stets unter den Top 15. Igor Jerman, Steve Martin and Gwen Giabbani streben dies auch heuer wieder an. Etwas verhaltener war bislang die Performance des britischen Teams Phase One Endurance; eine Platzierung unter den Top 20 wird angestrebt.

Und das slowakische Team BK Maco Moto will sich vom 17. Platz beim Debüt voriges Jahr verbessern. Alle drei Teams vertrauen auf Yamaha.

Für die WM-Gesamtwertung wird Suzuka keine allzu große Bedeutung haben, denn YART führt dort mit 95 Punkten vor dem RT Racing Team (47) und Amadeus X-One (40). Die beiden Hauptgegner, die bereits einen respektablen Rückstand aufzuweisen haben, liegen also deutlich zurück. Und daran wird sich im schlechtesten Fall nichts ändern, denn sie sind in Japan nicht dabei.

Es geht für YART, und die anderen WM-Teams, also ums Prestige und eine gute sportliche Leistung – ein Top-10-Platz kann als echter Erfolg gewertet werden.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Kurz vor dem Formel-1-Test in Bahrain hat McLaren das finale Design für den MCL40 von Lando Norris und Oscar Piastri präsentiert: Die Farben sind keine Überraschung

GruppeM Racing gewinnt erstmals das Bathurst 12 Hour - Wildes Rennen mit Horrorcrash, Känguru-Kollision und kontroversen Szenen

24h Daytona 2026: Bericht

24h-Hattrick für Porsche #7

Dritter Sieg in Folge für den Penske-Porsche #7 in Daytona - Strategiefehler und starker Cadillac verhindern Doppelsieg - BMW holt überraschenden GT-Sieg

Das neue Auto für die Formel-1-Saison 2026 konnte bislang noch nicht fahren, nun hat Williams aber zumindest schon einmal die Lackierung für den FW48 gezeigt