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Formel Masters: Nürburgring

In der Eifel vom Pech verfolgt

Wochenende zum Vergessen - zuerst abgeschossen, dann nur auf Rang 6: Klaus Bachler verliert im Titelkampf Terrain.

Ein Wochenende zum Vergessen hat Klaus Bachler hinter sich. Der 17jährige Steirer kämpfte bei der dritten Station zum ADAC Formel Masters auf dem Nürburgring förmlich gegen Windmühlen.

Die Fakten, Einmal Platz 6, einmal ausgefallen, in der Meisterschaft Dritter, wichtige Punkte verloren! Das „Unheil“ begann schon in den beiden Qualifyings am Freitag, wo fragwürdige Entscheidungen der Rennleitung entscheidende Auswirkungen hatten.

Zum einen wurde Bachler (wie drei anderen Piloten auch) im ersten Quali die beste Zeit wegen angeblichem Überholen in einer Gelb-Phase gestrichen, zum anderen wurde das zweite Quali bereits nach drei Minuten nach einem Unfall abgebrochen, wodurch er erst gar keine schnelle Zeit hinlegen konnte. Fazit: zweimal Rang 5.

Im ersten Rennen wurde er vom in der Meisterschaft führenden Engländer Adrian Campfield abgeschossen. Die Folge: Das rechte Vorderrad weg gebrochen – Ausfall. In der kurzen Pause bis zum zweiten Rennen konnte das Team URD Rennsport das Auto in letzter Minute startklar machen.

Bachler lag lange Zeit an dritter Stelle, konnte dann aber die Verfolger nicht mehr halten und ging als Sechster über die Ziellinie.

Die Auswirkungen in der Meisterschaft? Bachler liegt mit nunmehr 63 Punkten auf Rang drei, in Führung Campfield mit 90 Zählern vor dem Deutschen Daniel Abt (84.)

Klaus Bachler: „Dieses Wochenende muss ich schnell aus meinem Gedächtnis streichen. Da ging eigentlich alles schief. Im zweiten Rennen lief das Auto nicht sehr gut. Möglicherweise die Folge des Unfalls beim ersten Lauf. Der Rückstand in der Meisterschaft ist jetzt schon einigermaßen groß. Ich werde aber weiter kämpfen – noch ist alles möglich.“

Aufmerksame Beobachter in der Eifel auch Toto Wolff und Willi Dörflinger, Bachlers Mentoren. Toto Wolff: „Die Klasse ist sehr hart umkämpft, das hat man an diesem Wochenende wieder gesehen. Klaus hatte etwas mit Performance-Schwierigkeiten zu kämpfen. Das ist in seinem Alter aber ganz normal. Er hat im zweiten Lauf einen großen Kampf geliefert – deshalb sind wir auch zufrieden. Denn das Masters ist eine Lernklasse – und wir wollen ihn ja sauber aufbauen.“

Die nächsten beiden Läufe zum ADAC Formel Masters finden bereits in zwei Wochen in Hockenheim statt.

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