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Petrov parierte alle Angriffe

Campos-Pilot Vitali Petrov nützte einen Fehler von Polesetter Nico Hülkenberg und gab die Führung nicht mehr her. Andi Zuber nur auf Platz 17.

Michael Noir Trawniczek
Foto: GP2

Polesetter Nico Hülkenberg ärgerte sich grün und blau: In Kurve zwei konnten nach einem Fahrfehler Campos-Pilot Vitali Petrov und auch Sergio Perez an ihm vorbeiziehen. Den mexikanischen Arden-Fahrer konnte Hülkenberg wieder überholen, doch an Petrov biss er sich die Zähne aus.

Der Russe, der im kommenden Jahr im Formel 1-Team von Campos fahren soll, parierte die wütenden Angriffe des Deutschen mit Bravour und feierte einen verdienten Sieg. Sergio Perez wurde hinter Petrov und Hülkenberg Dritter.

Andi Zuber fährt neuerdings für Party Poker Racing Scuderia Colini – das Team jedoch blieb das gleiche, allerdings ist der Name Fisichella Motorsports verschwunden. Doch auch mit neuem Namen lief es nicht wunschgemäß, schon im Qualifying klagte Zuber: „Wir können hier kein richtiges Setup finden.“ Zudem wurde der Steirer auch von einer roten Flagge betroffen.

Im Rennen lief es nicht viel besser, mehr als Platz 17 war nicht möglich. Zuber berichtet: "In der ersten Kurve wurde ich von der Strecke geschubst, so verlor ich viele Plätze und es dauerte bis zur Rennmitte, bis ich mich erholen konnte." Immerhin konnte Zuber die drittschnellste Rennrunde markieren. "Ich brauche einfach ein bisschen mehr Glück", kommentierte Zuber das bislang durchwachsene Rennwochenende.

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