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Formel Masters & F3 Cup: Hockenheim

Überraschungen & Doppelsieger

Während in der Formel Masters Richie Stanaway eine dominante Vorstellung ablieferte, gab es in der F3 eine große Überraschung.

Der Dominator der Formel Masters hieß Richie Stanaway. In der Anfangsphase des Samstag-Rennens führte der Deutsche Patrick Schranner, er wurde er vom Österreicher Gerhard Twerasser hart bedrängt.

Der kam letztendlich auf Rang 5 ins Ziel. Stanaway holte zügig auf; außerdem wurden gleich sechs Piloten wegen "Verlassens der Rennstrecke" bestraft. Im harten Duell gegen Schranner setzte sich Stanaway schließlich durch, was sich als Fleißaufgabe herausstallte – denn die Rennleitung strafte auch Schranner ab. Damit siegte Stanaway vor seinen Teamkollegen Mario Farnbacher und William Vermont. Auch Dominik Baumann rückte auf, er wurde als Sechster gewertet.

Am regnerischen Sonntag konnten die drei Teamkollegen ihr Resultat in derselben Reihenfolge wiederholen. Eine starke Leistung auf der regennassen Strecke lieferte Gerhard Tweraser ab. Der 21 Jahre alte Pilot des Teams Neuhauser Racing kämpfte sich im Verlauf des durch viele Dreher gekennzeichneten Rennens vom Ende des Feldes bis auf Rang 6 nach vor. Dominik Baumann war zeitweise Zweiter, konnte seine Position aber nicht halten; nach einer Kollision musste er später aufgeben.

F3-Cup: Überraschungssieger

In der Formel 3 gab es am Samstag eine Schrecksekunde gleich am Start, als Luis da Silva mit dem stehenden Fahrzeug des Tirolers Willi Steindl kollidierte.

Beide Piloten waren unverletzt, am Restart jedoch nicht mehr dabei. Nach dem Restart führten zunächst Daniel Abt und Kevin Magnussen; die beidne gerieten aneinander, Abt bekam eine Zeitstrafe. Das Kommando übernahm Nico Monien mit dem Team URD, er gab der Mannschaft in ihrem ersten F3-Rennen überhaupt einen unerwarteten Sieg vor Magnussen und Tom Dillmann. Rene Binder wurde Zwölfter.

Im Sonntag-Rennen lief es für Steindl besser; er belegte Rang 7, während Binder seinen 12. Platz wiederholte. Der Sieg ging an Tom Dillmann, der schon am Start davonzog und damit den dritten Erfolg des Jahres feiert. Die restlichen Stockerlplätze gehen an Stef Dusseldorp und Daniel Abt.

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