Bergrennen Landshaag | 12.04.2010
Heiße Rennen trotz kühler Witterung
Bitterkalte Temperaturen, nasse Strecke, und dennoch stürmten die Unentwegten bergwärts: Toni Rechberger ist neuer Bergmeister.
Die detaillierten Ergebnisse (pdf) finden Sie hier!
Der Samstag startete wolkenverhangen: Pünktlich um 13 Uhr begann das Training für die sage und schreibe 176 Starter, die sich in Landshaag zum einzigen Motorrad-Bergrennen Österreichs, und somit zur ÖM-Entscheidung, einfanden.
Der erste Trainingslauf war für die meisten Läufer aufgrund teilweiser nasser Fahrbahn eher heikel. Erst gegen Ende des Laufes trocknete die Fahrbahn auf und die Fahrer konnten die Leistung Ihrer Maschinen zur Gänze abrufen.
Das machte sich an den Zeiten des zweiten Trainings dann auch deutlich bemerkbar; Tagesbestzeit hatte Helmut Schleindlhuber mit 1:16.092 auf seiner BMW vor dem WM-Piloten Christian Zaiser (Honda), bei seinem ersten Angriff am Berg mit der hervorragenden Zeit von 1:16.304 gleich Zweitschnellster war. Hinter ihm rangierte Ossi Niederkircher auf Suzuki mit einer Zeit von 1:17.495
Bei den Seitenwagen holte sich das Gespann Moser/Weichselberger mit 1:31.968 die Bestzeit vor Grabmüller/Trautner mit 1:33.175. Bis auf wenige witterungsbedingte Unterbrechungen und zwei glimpflichen Ausrutscher im Waldbereich welche zu einem relativ langen Training führten, verlief alles wunschgemäß.
Rennen
Bei nur 4 Grad und feuchter Fahrbahn startete das 3. Training am Rennsonntag unter denkbar schweren Bedingungen. Erst zum Trainingsende war die Fahrbahn annähernd trocken, sodass die Trainingsergebnisse etwas verfälscht wurden. Trotz der Wetterkapriolen konnten wieder zahlreiche Zuschauer verzeichnet werden, die sich zur Freude des Veranstalters MSC Rottenegg sehr diszipliniert verhielten.Helmut Schleindlhuber legte die schnellste Trainingszeit vor, gefolgt von Chris Zaiser mit der Honda und Ossi Niederkirchner auf Suzuki.
Das Rennen wurde dann um 12:30 Uhr gestartet. Typisches Aprilwetter (von Sonnenschein und trockener Fahrbahn bis hin zu Regen und Graupelschauern) ließ die Rennfahrer ins Grübrln kommen. Schnellster am Rennsonntag war nach Addition der beiden Rennläufe Toni Rechberger vom veranstaltenden MSC Rottenegg mit einer Gesamtzeit von 02:38.055,
Dicht auf den Fersen waren ihm Niederkirchner auf seiner Suzuki mit einer Gesamtzeit von 02:38.129 und Schleindlhuber, ebenfalls Suzuki, mit der Gesamtzeit von 02:41.717. WM-Pilot Christian Zaiser startete beim zweiten Rennlauf nicht mehr.
Die Sidecar-Wertung ging an Moser vor Grabmüller und den Deutschen Behringer/Reichart.