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Porsche Supercup: Valencia

Im Haifischbecken der Milliardäre

Wo sich vor kurzem noch milliardenschwere Segler um den begehrten America‘s Cup bekriegten, gastiert jetzt die F1 samt Supercup.

Der Grand Prix von Europa am Hafen von Valencia ist ein Event mit besonderem Flair, davon schwärmt auch Österreichs Aushängeschild im Porsche Supercup, Norbert Siedler:

„Meine ersten Eindrücke habe ich dort im Herbst 2007 gesammelt, bei meinem ersten Langstreckenrennen, das ich auf dem nahe gelegenen ‚Circuito Ricardo Tormo‘ in Cheste gefahren bin. Wir haben damals einen kurzen Abstecher zum America’s Cup gemacht und echt gestaunt über so viel Hightech und über die gigantischen Hospitality-Burgen. Ich finde, dort passt auch der Motorsport gut hin und die Strecke am Hafen ist für mich eine der wenigen neuen, die auf Anhieb eine ganz besondere Atmosphäre versprüht haben.“

Denn egal, ob im Formel 1 oder im Porsche Carrera GT3 Supercup: Die Suche nach dem Grenzbereich auf dem anspruchsvollen Stadtkurs erfordert höchste Fahrkunst. „Ich hab mich in Valencia schon im letzten Jahr sehr wohl gefühlt und Spanien scheint für mich sowieso ein gutes Pflaster zu sein“, grinst heute Norbert rückblickend auf seinen Sieg in Barcelona.

Zwei Drittel der Rennstrecke führen am Wasser vorbei, wobei die Supercup-Piloten hier immerhin Spitzengeschwindigkeiten von 265 Stundenkilometern erreichen. Spektakulär sind die Startkurve und die Fahrt über eine Schwenkbrücke an der Hafeneinfahrt. "Der Vollgasanteil ist wesentlich höher als in Monaco, aber dafür gibt es auch größere Auslaufzonen", erklärte der Pilot, der derzeit auf Platz 5 in der laufenden Meisterschaft liegt.

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