MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
DTM: Hockenheim

Schwieriges Qualifying für Scheider

Audi-Pilot Timo Scheider holt in Hockenheim die elfte Pole-Position seiner Karriere knapp vor Augusto Farfus auf BMW. Christian Vietoris wird Dritter.

Timo Scheider sicherte sich heute in Hockenheim die elfte Pole-Position seiner Karriere, 0,116 Sekunden vor BMW-Pilot Augusto Farfus und 0,160 Sekunden vor Christian Vietoris (Mercedes) - und das, obwohl er nicht den Vorteil hatte, als Letzter auf die abtrocknende Strecke gehen zu können.

Nach zwei schwierigen Jahren ist das vom zweimaligen DTM-Champion ein erfreuliches Lebenszeichen.

"Ich bin natürlich extrem happy, auch dass die Saison angefangen hat", strahlt Scheider. "Wir wussten nicht, wo wir stehen, und wir hatten die ganze Zeit feuchte bis ganz nasse Bedingungen. Im Qualifying war es unheimlich schwierig, die richtigen Entscheidungen zu treffen und zum richtigen Zeitpunkt draußen zu sein. Aber heute haben wir alles richtig gemacht. Das war ein guter Start ins Jahr 2013, würde ich sagen."

Da das Qualifying-Setup vor dem Rennen nicht mehr groß angepasst werden kann, hofft der Abt-Audi-Pilot, für morgen gut gerüstet zu sein: "Zumindest auf eine Runde waren wir ganz gut - wie viele Runden folgen werden, die ganz gut sind, werden wir morgen sehen", lächelt er. "Wir haben uns natürlich am Rennen orientiert und müssen schauen, wie wir mit den Reifen umgehen und das bestmöglich umsetzen."

"Glückwunsch an Timo Scheider, seinen Ingenieur und das Team: Sie haben bei diesen extrem schwierigen Bedingungen alles richtig gemacht und verdient die Pole-Position geholt", sagt Audi-Sportchef Dieter Gass. "Aber ich denke, das Qualifying war nur ein Vorgeschmack auf das Rennen morgen, das nicht zuletzt aufgrund der Bedingungen heute eine Reise ins Ungewisse wird. Natürlich ist es unser Ziel, mit mehr als zwei Autos in die Top 10 zu kommen."

News aus anderen Motorline-Channels:

DTM: Hockenheim

- special features -

Weitere Artikel:

Berger über Roland Ratzenberger

"Schwieriger als mein eigener Unfall"

Der Tod von Roland Ratzenberger war für Gerhard Berger schwieriger als sein eigener Unfall in Imola - Mit der Gefahr habe er sich damals "nicht sehr viel befasst"

Kimi Antonelli feiert einen Sieghattrick und gewinnt auch das Formel-1-Rennen in Miami, das am Ende trocken blieb - Pierre Gasly schockt mit Überschlag. Das gesamte Rennen war an Spannung und Action kaum zu überbieten.

Valtteri Bottas über Mercedes-Zeit

"Ich hasste den Rennsport"

Valtteri Bottas spricht offen über mentale Probleme während seiner Zeit bei Mercedes und verrät, wie sehr ihn die Saison 2018 neben Lewis Hamilton belastet hat

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…