MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
DTM: Hockenheim

Spengler führt Vierfach-Pole für BMW an

Bruno Spengler sicherte sich in Hockenheim die Pole-Position vor Teamkollege Dirk Werner, Timo Glock wurde Vierter - Audi lauert, Mercedes trauert.

BMW blockierte beim letzten Qualifying der DTM-Saison in Hockenheim mit vier Autos das komplette Q4 und feierte somit auch eine Vierfach-Pole. Bruno Spengler holte die vierte Pole-Position für BMW in dieser Saison - es war die 16. seiner DTM-Karriere. Mit einer Zeit von 1:33.443 Minuten verwies der Kanadier seinen Schnitzer-Teamkollegen Dirk Werner (1:33.746) mit rund drei Zehntelsekunden auf Rang zwei vor Andy Priaulx (1:34.081) und Timo Glock (Q4-Zeit gestrichen).

"Ich freue mich immer riesig über die Pole-Position", jubelt Spengler nach der Zieldurchfahrt bei 'ARD'. Für den entthronten Meister bedeutet die Pole-Position auch die mit Abstand beste Ausgangsposition im Kampf um den dritten Gesamtrang, da die Konkurrenz von Mercedes mächtig patzte und schon frühzeitig komplett Feierabend machen durfte. "Natürlich gibt es auch noch andere Wertungen wie die Herstellermeisterschaft, die BMW noch verteidigen kann", wirft Spengler ein. "Dafür werden wir alles tun."

In der zweiten Startreihe stehen etwas überraschend Andy Priaulx und Timo Glock, der als Schnellster von Q3 den letzten Angriff setzen durfte, allerdings in Kurve eins zu weit rausgetragen wurde, weswegen die Zeit des Wersauers gestrichen wurde. Hinter der BMW-Gang schob sich Miguel Molina als bester Audi-Pilot in eine gute Ausgangsposition. Der Spanier wird das Rennen morgen neben Marco Wittmann (BMW) von Rang fünf in Angriff nehmen. Mattias Ekström (Audi) und Adrian Tambay konnten ihre Bestzeiten aus Q2 respektive Q1 im dritten Abschnitt nicht mehr umsetzen und müssen morgen mit den Plätzen sieben und acht Vorlieb nehmen.

Mittelmaß für "Rocky", Debakel für Mercedes

Die Top 10 komplettierten die beiden Meisterschaftsführenden: Einträchtig stehen Champion Mike Rockenfeller (Audi) und Augusto Farfus (BMW) nebeneinander. Doch beide haben ihren Platz in der Meisterschaft sowieso schon sicher. Trotzdem war Rockenfeller "natürlich sehr enttäuscht. Ich habe mir mehr ausgerechnet für das Qualifying. Aber es war im Training schon schwierig und jetzt im Qualifying auch. Ich war nicht so happy mit dem Auto, das Heck war beim Anbremsen ziemlich nervös, schwierig zu fahren. Dann reicht's halt in der DTM leider nicht", so sein Kommentar.

Unter den Augen von Ex-Motorsportchef Norbert Haug erlebte Mercedes ein wahres Debakel. Schon nach Q2 waren alle Fahrzeuge der Stuttgarter ausgeschieden. Robert Wickens war als 13. bester Mercedes-Pilot. Für den Kanadier ist dieser Startplatz im Kampf um den dritten Gesamtrang ein herber Rückschlag. Doch seine direkten Gegner Gary Paffett und Christian Vietoris erwischte es noch härter. Paffett wird das Rennen morgen nur von Rang 16 in Angriff nehmen.

Der Brite kam im heutigen Qualifying nie wirklich in Schwung und wurde in Q2 gar nur Letzter, was er sich selbst nicht erklären konnte: "In Q1 habe ich eine ziemlich gute Runde hinbekommen, und Pascal (Wehrlein; Anm. d. Red.), Robert und ich hatten ziemlich ähnliche Zeiten mit einer 33.7. In Q2 waren die anderen dann plötzlich eine halbe Sekunde schneller. Da konnten wir nicht mithalten", spricht er ein wenig ratlos.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

DTM: Hockenheim

- special features -

Weitere Artikel:

Streit um Katar-GP spitzt sich zu

Wie viel Macht haben die MotoGP-Fahrer?

Der Katar-Grand-Prix soll trotz Sicherheitsbedenken stattfinden - Wie geschlossen ist das Fahrerfeld und welchen Einfluss haben die Piloten auf die Entscheidung?

Grand Prix der USA: Qualifying

Antonelli reicht eine schnelle Runde

Favorit Ferrari bleibt im Qualifying zum Grand Prix der USA unter den Erwartungen, und so gewinnt Antonelli im spannenden Pole-Duell gegen Verstappen

Esteban Ocon fährt nicht

Ryo Hirakawa übernimmt Haas-Cockpit!

Fahrerwechsel bei Haas: Esteban Ocon wird nicht fahren, Ersatzpilot Ryo Hirakawa übernimmt beim Großen Preis von Mexiko - Kommt es zur vorzeitigen Trennung?

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch

Erst führt Leclerc, dann schlägt Russell zu, und schließlich jubelt Hamilton über die Pole in Mexiko -während Verstappen nach seiner letzten Runde mit Norris hadert ...