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Rallycross-ÖM: Wachauring/Melk

Auftaktsieg für Jürgen Weiß beim Heimrennen

Viel Arbeit gab es im Team von Jürgen Weiß vor dem Saisonauftakt in Melk. Es mussten nicht nur die Arbeiten am Ford Focus T16 4x4 erledigt werden

Die Funktion als Mitveranstalter forderte Jürgen Weiß zusätzlich. Der Saisonauftakt wurde gleichzeitig zur Premiere der Rallycross Challenge Europe (RCE) und so bekam die Veranstaltung eine internationale Komponente. Da gab es allerhand Abstimmungsarbeit mit den Partnern der RCE in den Niederlanden zu leisten. Dazu kam noch das Jubiläum „40 Jahre Wachauring“, das im Rahmen der Veranstaltung gebührend gefeiert werden musste. „Die letzten Wochen vor der Start waren ziemlich heftig“, beschreibt Jürgen Weiß die Vorbereitungsarbeiten, „aber am Rennwochenende hat mir ein tolles Team den Rücken freigehalten damit ich mich aufs Rennfahren konzentrieren kann.“

Planmäßig absolvierte der Vize-Staatsmeister des Vorjahres das erste freie Training am Samstag, um sich mit dem umgebauten Ford Focus vertraut zu machen. Schon nach wenigen Runden wusste er, dass sich das neue Fahrwerk ausgezahlt hat. „Ich kam auf Anhieb gut damit zurecht und das Auto war einfach perfekt zu bewegen“, schildert er seine ersten Eindrücke. Niedergeschlagen hat sich das mit der drittschnellsten Zeit. Im Zeittraining machte er einen weiteren Sprung nach vorne und holte Rang zwei.

Mit einem perfekt laufenden Ford Focus absolvierte er die ersten beiden Vorläufe und holte sich damit schon den Startplatz in der ersten Reihe des A-Finales bei den Supercars. Ein kleiner Defekt im dritten Vorlauf zwang ihn zur vorzeitigen Aufgabe. Eine Antriebswelle hatte sich gelockert, das hatte aber keinen Einfluss mehr auf die Startaufstellung für den Endlauf.

Mit einem Blitzstart setzte sich Jürgen Weiß im Finale an die Spitze des Feldes und bog als Erster in die Startkurve ein. Sein unmittelbarer Verfolger Peter Ramler konnte den Abstand zwar halten, kam aber nicht näher an den Führenden heran. Auch als sich am Ford Focus die Beifahrertüre verabschiedete, ließ sich Jürgen Weiß nicht aus der Ruhe bringen. Ein kleiner Fehler seines Verfolgers verhalf ihm zu einem Respektabstand und so konnte er schließlich einen klaren Tagessieg bei seinem Heimrennen nach Hause fahren.

„Ich bin überglücklich über diesen Sieg. Ich kann es noch gar nicht richtig fassen, dass mir bei so starker Konkurrenz aus dem In- und Ausland die Wiederholung des Vorjahressieges gelungen ist“, waren seine ersten Worte nach der Zieldurchfahrt. „Bei so einem perfekten Heimrennen vor traumhafter Zuschauerkulisse den Sieg einzufahren ist schon etwas Besonderes. Mein Dank gilt dem kompletten Team das einerseits den Ford Focus perfekt vorbereitet hat und auf der anderen Seite eine perfekte Veranstaltung abgeliefert hat. Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei unseren zahlreichen Sponsoren, die uns diese perfekte Show an diesem Wochenende erst ermöglicht haben.“

Weiter geht es für das Rallycross Team Weiß beim Meisterschaftslauf in Greinbach am 9. Juni.

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