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DTM: Spielberg

Scheider für Rammstoß disqualifiziert

Audi-Pilot Timo Scheider wurde für sein Manöver gegen Robert Wickens disqualifiziert; Ullrich muss sich vor dem Sportgericht erklären.

Der Rammstoß von Timo Scheider in der letzten Runde des zweiten DTM-Rennens von Spielberg hat ein Nachspiel für den Deutschen und sein Phoenix-Team. Wegen der mutwilligen Kollision mit dem Mercedes von Robert Wickens wird Scheider vom Sonntagslauf ausgeschlossen und verliert seine dafür gesammelten Punkte.

Die Sportkommissare sahen es nach Analyse der Telemetriedaten und der Videoaufnahmen als erwiesen an, dass die Kollision vom Audi-Piloten absichtlich herbeigeführt wurde und trafen daher diese Entscheidung. Das Phoenix-Team hat bereits auf eine Berufung gegen die Disqualifikation verzichtet. Allerdings könnte auf Hersteller Audi noch größeres Unheil zukommen.

In einer Pressemitteilung des deutschen Motorsportbundes heißt es: "In einer zweiten Entscheidung leiteten die Sportkommissare vor Ort die Vorfälle rund um eine mögliche unsportliche Anweisung per Funk durch das Audi Team Phoenix beziehungsweise Audi Sport an das Sportgericht des DMSB zur weiteren Untersuchung weiter."

Bis zu einer endgültigen Entscheidung bleibe das Ergebnis des Laufes daher vorläufig. Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich hatte sich nach einem koordinierten Mercedes-Manöver am Funk bei Timo Scheider gemeldet und gesagt: "Timo, schieb ihn raus!" In der folgenden Kurve schob der Deutsche Mercedes-Pilot Robert Wickens von hinten an, der auch den Meisterschaftsführenden Pascal Wehrlein mit ins Aus nahm.

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