MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
DTM: Spielberg

Scheider für Rammstoß disqualifiziert

Audi-Pilot Timo Scheider wurde für sein Manöver gegen Robert Wickens disqualifiziert; Ullrich muss sich vor dem Sportgericht erklären.

Der Rammstoß von Timo Scheider in der letzten Runde des zweiten DTM-Rennens von Spielberg hat ein Nachspiel für den Deutschen und sein Phoenix-Team. Wegen der mutwilligen Kollision mit dem Mercedes von Robert Wickens wird Scheider vom Sonntagslauf ausgeschlossen und verliert seine dafür gesammelten Punkte.

Die Sportkommissare sahen es nach Analyse der Telemetriedaten und der Videoaufnahmen als erwiesen an, dass die Kollision vom Audi-Piloten absichtlich herbeigeführt wurde und trafen daher diese Entscheidung. Das Phoenix-Team hat bereits auf eine Berufung gegen die Disqualifikation verzichtet. Allerdings könnte auf Hersteller Audi noch größeres Unheil zukommen.

In einer Pressemitteilung des deutschen Motorsportbundes heißt es: "In einer zweiten Entscheidung leiteten die Sportkommissare vor Ort die Vorfälle rund um eine mögliche unsportliche Anweisung per Funk durch das Audi Team Phoenix beziehungsweise Audi Sport an das Sportgericht des DMSB zur weiteren Untersuchung weiter."

Bis zu einer endgültigen Entscheidung bleibe das Ergebnis des Laufes daher vorläufig. Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich hatte sich nach einem koordinierten Mercedes-Manöver am Funk bei Timo Scheider gemeldet und gesagt: "Timo, schieb ihn raus!" In der folgenden Kurve schob der Deutsche Mercedes-Pilot Robert Wickens von hinten an, der auch den Meisterschaftsführenden Pascal Wehrlein mit ins Aus nahm.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

DTM: Spielberg

Weitere Artikel:

Chaos in der Formationsrunde

Warum sind die Fahrer im Regen ausgerollt?

FIA-Technikchef Nikolas Tombazis erklärt die Hintergründe zum Chaos in der Einführungsrunde von Sepang: Hamilton & Co. bleiben ohne Vortrieb liegen

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.

Antonelli-Express rollt weiter

Glücklicher Sieg bei Madrids F1-Premiere

Weil ein unglückliches Boxenstopp-Timing bei McLaren Lando Norris den Sieg kostet, triumphiert Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien 2026

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe

Nach dem ersten Grand-Prix-Sieg von Pedro Acosta in der Königsklasse sprechen er selber, Pit Beirer und Crewchief Paul Trevathan über die Tragweite dieses Erfolgs

Franco Colapinto reißt sowohl Teamkollege Pierre Gasly als auch Weltmeister Lando Norris aus dem Rennen: So erklärt der Alpine-Pilot seinen "großen Fehler" in Baku