Motorsport

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

24h Series: 24h von Dubai 2015

Niedertscheider schickt „Gina“ in die Wüste

Das Team Niedertscheider geht mit Martin und Lukas Niedertscheider, Georg Steffny, Michael Fischer und Marco Maranelli an den Start der 24h von Dubai.

Text und Fotos: Fabian Bonora

Schon früh in der neuen Motorsportsaison wird sich das Team Niedertscheider Motorsport aus Osttirol seiner wohl größten Herausforderung stellen, dem Start beim 24-Stunden-Rennen von Dubai mit der Ginetta G50.

Am 9. Jänner um genau 14:00 Ortszeit schreibt das Team Niedertscheider Motorsport auf dem 5,3 Kilometer langen Dubai Autodrome Teamgeschichte. Dann fällt nämlich der Startschuss zur Jubiläumsauflage des 10. 24-Stunden-Rennens von Dubai. Das Team aus der Sonnenstadt Lienz wird zudem zum ersten Mal mit eigenem Wagen an den Start gehen. Eingesetzt wird eine Ginetta G50 in der Klasse SP3, die sich in dieser Spezial-Rennklasse für GT4-Rennwagen großen Namen wie Aston Martin, Audi und BMW stellen muss.

Monatelange, intensive Vorbereitung, Spezialanfertigungen, zahlreiche Tests - Es war eine anstrengende Zeit für das Team Niedertscheider Motorsport. Jedoch war die Freude umso größer als der Rennbolide, von allen liebevoll “Gina” genannt, endlich mit dem Container den heimischen Boden verließ und auf hoher See unterwegs in die Emirate war.

Die Ginetta wird von Team-Chef Martin Niedertscheider sowie Sprössling Lukas pilotiert. Martin hat bereits schon Langstreckeneinsätze hinter sich. Er startete dieses Jahr zum Beispiel schon beim 24-Stunden-Rennen in Barcelona. Die Erwartungen an das Wochenende setzt er realistisch: "Für uns ist dieses 24 Stunden Rennen eine neue Herausforderung welcher wir mit Freude entgegenblicken. Da es unser erstes Langstreckenrennen als Team ist, steht für uns eine gute Teamleistung und die Zielankunft im Vordergrund."

Für Lukas allerdings ist die Langstrecke noch absolutes Neuland. “Für mich ist es das erste Langstreckenrennen meiner Karriere und ich kann es kaum erwarten meine Leistung zu bringen“ meint der junge Osttiroler, der schon zahlreiche Starts im heimischen Histo-Cup sowie den Vize-Meistertitel im Suzuki-Cup Austria verbuchen kann. Allerdings durfte er schon einige Male hinter dem Volant des Rechtlenkers Platz nehmen und kennt das Fahrzeug.

Weiters dürfen BMW-325-Challenge-Champion, dem größten Markenpokal Europas im Rahmen des Histo-Cups, Georg Steffny sowie der erfahrene ARC-S1600-Klassensieger und Racing Rookie Michael Fischer ins Lenkrad greifen. Michael und Georg sind bekannte Gesichter im heimischen Motorsport und bringen einen großen Erfahrungsschatz mit, jedoch werden sie in Dubai ihre ersten Rennkilometer mit dem GT4 Rennwagen bestreiten.

Für das italienische Temperament sorgt der letzte Fahrer im Team Marco Maranelli. Dass nicht nur sein Name schnell ist, wird der erfahrene Tourenwagen-Pilot in Dubai beweisen. Der gebürtige Veroneser, der in Österreich lebt und arbeitet, startete bereits 2011 in der Italienischen GT-Meisterschaft auf einer Ginetta.

Die aus England stammende Ginetta ist ein 950 Kilo leichter Rennwagen, der nach dem GT4-Reglement aufgebaut ist. In ihrem Heimatland ist sie ein beliebtes Fahrzeug und es wird dort sogar ein eigener Markenpokal veranstaltet. Das Leichtgewicht wird von einem 3,5 Liter V6 Ford-Herz angefeuert und leistet 340 PS. Doch man ist kein Exot unter Exoten. Es werden nämlich vier Ginettas als direkte Konkurrenten in der Klasse SP3 an den Start gehen. Insgesamt sind in Dubai 96 Autos und über 400 Fahrer für den glorreichen Auftakt genannt.

Qualifying Kogler Qualifying Kogler Vorschau Bachler Vorschau Bachler

Ähnliche Themen:

24h Series: 24h von Dubai 2015

- special features -

Weitere Artikel

Der i30 bekommt Mild-Hybrid-Motoren und mehr

Hier ist das Hyundai i30 Facelift

Mit der Modellpflege bekommt der Hyundai i30 nicht nur ein besonders schnittiges Äußeres, sondern auch erweiterte Konnektivitätsfunktionen, eine 48-Volt-Mild-Hybrid-Option und der Kombi die sportliche N-Line.

Kaum Sound, viel Fun

Harley-Davidson LiveWire - im Test

Die Harley-Davidson LiveWire zoomt sich mit 106 PS in verhalten surrenden drei Sekunden auf 100 km/h. Wir testen die erste Elektro-Harley.

Schwarz, stark, schnell: So fährt sich der Porsche Macan GTS

Porsche Macan GTS – schon gefahren

Fast so stark wie der Turbo, aber knapp 20.000 Euro günstiger - das ist der neue Macan GTS.

Hermann Gassner junior zündet erneut den Toyota GT86 - an seiner Seite wieder die Österreicherin Ursula Mayrhofer.