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GT Masters: Nürburgring

Start in die zweite Saisonhälfte

Das GT Masters startet nach der Sommerpause in seine entscheidende Phase: Heimspiel für Tabellenführer Ludwig, Schneider wieder im SLS.

Fotos: GT Masters, ADAC Motorsport

Das GT Masters ist zurück aus der Sommerpause. Auf dem Nürburgring startet die "Liga der Supersportwagen" am Wochenende des 16. August in die zweite Saisonhälfte. Die beiden Rennen in der Eifel stehen ganz im Zeichen der Tabellenführer Luca Ludwig und Sebastian Asch sowie des Zakspeed-Teams. Für Ludwig und die Zakspeed-Mannschaft ist das Rennen auf der Sprintvariante des Nürburgring ein Heimspiel, und Asch startet als dienstältester Fahrer der Serie in sein 100. Rennen.

Die beiden Läufe auf der Sprintvariante des Nürburgrings versprechen viel Action: Auf kaum einer anderen Strecke im Kalender sehen die Fans die Sportwagen so oft wie auf diesen 3,6 km. Trotz des Vorsprungs in der Meisterschaft setzt Lokalmatador Ludwig beim Heimrennen auf Angriff: "Nach dem Nürburgring folgen Strecken, auf denen es für uns voraussichtlich eher schwierig wird. Daher müssen wir am Wochenende gut punkten. Im vergangenen Jahr begann am Nürburgring unsere Erfolgsstory, die bis jetzt anhält und sich hoffentlich weiter fortsetzt. Auch Asch ist optimistisch: "In den vergangenen Jahren war der Mercedes-Benz SLS AMG am Nürburgring immer sehr konkurrenzfähig. Es gibt keinen Grund, warum wir nicht auch jetzt wieder um den Sieg kämpfen können."

Für den Tabellenzweiten Klaus Bachler, der am Nürburgring wieder gemeinsam mit Martin Ragginger im 911er startet, geht es darum den Anschluss an die Tabellenführer zu wahren. "Das Wochenende am Nürburgring wird richtungsweisend im Titelkampf", sagt Bachler. Der Porsche-Pilot ist dem Mercedes-Duo dicht auf den Fersen, doch der Österreicher hat selbst zwei schnelle Verfolger im Nacken. Dominik Baumann und Jens Klingmann starten im BMW Z4 nach zwei Saisonsiegen als Tabellendritte und werden von den Tabellenführern stark eingeschätzt. "In der zweiten Saisonhälfte sehe ich Baumann/Klingmann als unsere härtesten Gegner an", prognostiziert Ludwig.

Richtungsweisend im Titelkampf sind die beiden Rennen in der Eifel für das Corvette-Duo Andreas Wirth und Daniel Keilwitz sowie Lokalmatador Luca Stolz und Jeroen Bleekemolen im Bentley Continental. Wirth/Keilwitz, das nach Siegen erfolgreichste Duo der vergangenen Saison, sind noch ohne Saisonsieg. Allerdings stehen die Vorzeichen in der Eifel gut. Die Corvette ist auf dem Nürburgring mit bisher fünf Siegen der erfolgreichste Sportwagen. Im vergangenen Jahr gelang dem US-Sportler dort ein Doppelsieg. Stolz und Bleekemolen wollen in der Eifel die dritte Podestplatzierung von Bentley im GT Masters einfahren.

Mit guten Erinnerungen kehrt Edward Sandström an den Nürburgring zurück: Im Mai gewann er dort das 24h-Rennen im Audi R8. Am kommenden Wochenende gibt es ein Wiedersehen des Schweden mit seinem Siegerauto, das im Fahrerlager ausgestellt wird. Im GT Masters geht Sandström wieder gemeinsam mit Daniel Dobitsch im Audi R8 auf Punktejagd. Einen Einstand nach Maß gab beim Lauf in Spa-Francorchamps Ende Juni für Bernd Schneider. Der DTM-Rekordchampion fuhr bei seinem Debüt zur Pole Position, auf dem Nürburgring ist er wieder gemeinsam mit Hari Proczyk im Mercedes SLS am Start.

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