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Suzuki Cup Europe: Salzburgring

Swifts im Rahmen der P9 Challenge

25 Suzuki Swift aus Ungarn und Österreich werden bei zwei Rennen am Start sein; tolle Besetzung verspricht viele sportliche Höhepunkte.

Fotos: Zellhofer Motorsport

Nach den bisherigen Rennen des heurigen Suzuki Cup Europe auf dem Hungaroring, in Spielberg sowie auf dem Slovakiaring steigt am 25. und 26. Juli auf dem Salzburgring die nächste Herausforderung. Im Rahmen der P9 Challenge kommen die Saisonrennen acht und neun zur Austragung. Wie immer sind auf der Highspeedstrecke in Salzburg packende und spannende Windschattenduelle zu erwarten.

Mit dabei sind die besten Suzuki-Swift-Spezialisten aus Ungarn und aus Österreich. Die Magyaren werden auf dem Salzburgring mit rund zehn Piloten vertreten sein, die heimische Abordnung wird aus 15 Piloten bestehen. Wer dabei die Nase vorne haben wird, ist gänzlich offen; beide Länder haben technisch wieder aufgerüstet – das haben die bisherigen Resultate schon gezeigt. Im letzten Jahr waren auf dem Salzburgring die Ungarn schneller. Dementsprechend haben die Österreicher heuer absolute Revanchegelüste.

Für die österreichischen Cracks steht natürlich der heimischen Suzuki Cup im Vordergrund. Hier wird es wieder zu einem Aufeinandertreffen von Vorjahresmeister Christoph Zellhofer und dem heurigen Dominator Tobias Weichenberger kommen. Zellhofer hat seine Matura erfolgreich abgeschlossen und auch eine hartnäckige Grippe hinter sich gebracht: "Jetzt freue ich mich schon richtig wieder im Auto zu sitzen. Der Salzburgring liegt mir besonders, dort habe ich im letzten Jahr ein Rennen gewonnen und bin einmal Zweiter geworden. Es wird aber sehr knapp werden, Tobias ist auf Grund seiner Erfolge topmotiviert, außerdem führt er ziemlich klar in der Gesamtwertung."

Tobias Weichenberger ist natürlich aufgrund der letzten Erfolge in der Slowakei sehr optimistisch: "Ich fahre sehr gerne in Salzburg, daher kann ich mir ein gutes Resultat durchaus vorstellen. Im Vorjahr war ich einmal Dritter und einmal Vierter. Die Entscheidungen sind durch die Windschattenduelle immer sehr knapp. Es kann durchaus passieren, dass man als Vierter in die letzte Kurve hineinfährt und als Sieger gefeiert wird – oder umgekehrt. Das Ziel ist natürlich zwei Mal am Podest zu stehen, am besten ganz oben."

Als Lokalmatador wird wieder Alex Maier versuchen, die Farben Salzburgs würdig zu vertreten. Der Bruder von Hermann Maier hat die Saison mit einem Doppelsieg in Ungarn begonnen, dann gab es aber immer wieder kleinere Probleme: "Nach Ungarn war dann bei mir der Wurm drinnen. Es gab immer wieder kleinere technische Komplikationen, die es einfach unmöglich gemacht haben, mit besseren Resultaten ins Ziel zu kommen. Ich hoffe diese Pechsträhne ist vorbei, und ich kann bei meinem Heimrennen voll punkten. Mein Speed stimmt jedenfalls."

Mit dabei ist auch wieder der Salzburger Künstler Jürgen Norbert Fux, der mit seiner Wohltätigkeitsaktion unter dem Motto "Drive for Angelina" schon in Spielberg für Aufsehen gesorgt hat.

Weitere Meinungen der Piloten vor dem Salzburgring:

Lukas Puchinger: "Beim Qualifying zuletzt auf dem Slovakiaring war ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Wenn ich in Salzburg ähnlich schnell unterwegs bin, wäre ich sehr zufrieden. Trotzdem muss ich das Auto noch besser kennenlernen, Wenn das der Fall ist und mein Speed konstant ist, dann sollte ich mit der Spitze mitfahren können."

Martin Zellhofer: "Für mich als Organisator des Cups ist es natürlich erfreulich, wenn mit so vielen Teilnehmern in Salzburg vertreten sind. Die Suzuki Swift Cup Familie hat sich toll entwickelt und bietet den Fans und sich selbst, hervorragenden Motorsport. Ich werde wieder der 'Driving Coach' sein, wenngleich auch ein Platz auf dem Podium, wie zuletzt in der Slowakei, durchaus willkommen ist."

Johannes Maderthaner: "Zuletzt hat mich in der Slowakei ein Kupplungsdefekt sehr stark behindert. Nachdem nun alles wieder in Ordnung ist, sollte es mit zwei guten Rennen und recht viel Spaß für mich wieder besser klappen."

Zigmars Lappa: "Für mich bedeutet der Salzburgring absolutes Neuland. Ich habe schon gehört, dass hier das Windschattenfahren sehr oft entscheidend sein kann. Mein Ziel ist es, in der Gesamtwertung des Cups noch weiter an die Führenden heranzukommen. Mein Rückstand auf den dritten Gesamtplatz beträgt nur sieben Punkte, das müsste mit zwei guten Resultaten aufzuholen sein."

Keijo Keke Platzer: "Gegenüber dem letzten Rennen in der Slowakei möchte ich auf dem Salzburgring meine Renngestaltung wesentlich offensiver ausrichten. Der Salzburgring ist für mich gänzlich neu, dort habe ich bis jetzt nicht die geringste Rennerfahrung. Trotzdem, was mich aber besonders motiviert, ist der derzeitige zweite Platz in der Cup-Gesamtwertung. Ein bestens vorbereitetes Auto und die bisherigen Ergebnisse sind bereits ein großer Bonus meiner heurigen Bemühungen."

Werner Jedinger: "Ich kenne den Salzburgring nur vom Motorradfahren. Auf vier Rädern wird es in der ersten Schikane ziemlich eng werden. Ich freue mich jedenfalls auf die beiden Rennen, wobei ich hoffe viel Spaß zu haben. Derzeit bin ich mit meinem Wohnwagen in Kärnten unterwegs und bereite mich so körperlich und mental auf den Salzburgring vor."

Markus Hilberger: "Nachdem ich auf dem Slovakiaring wegen meines Gipsfußes noch pausieren mußte, werde ich auf dem Salzburgring wieder dabei sein. Der Gips ist vorige Woche heruntergekommen, jetzt muss ich wieder Kondition tanken. Im letzten Jahr ist es in Salzburg gar nicht gut gelaufen, heuer kann es nur besser werden. Als Team sind wir mit drei Autos – Hilberger, Lappa und Fux – vertreten."

Walter Kuss: "Beim Rennen in der Steiermark habe ich noch Alex Maier unterstützt, weil er beim Kärntner Kasnudel-Kirchtag bei mir noch in der Jury saß. Das ist jetzt vorbei. In Salzburg wird im Rennen daher keiner mehr meine Unterstützung genießen, da fahre für mich ganz alleine, und das natürlich zumindest auf einen Podiumsplatz."

Peter Eibisberger: "Den Salzburgring kenne ich von einem Testtag. Rennmäßig war ich dort noch nie unterwegs. Ich bin heuer das erste Mal nach einer längeren Pause wieder am Start und hoffe, an meine Leistungen aus dem Vorjahr anschließen zu können. Da war ich beim ersten Mal auf dem Red Bull Ring zweimal als Dritter auf dem Stockerl. Wenn ich dieses Ergebnis wieder einfahren könnte, wäre ich schon sehr zufrieden."

Hermann Neubauer: "Für mich ist das als Salzburger auf dem Salzburgring eine echte Heimveranstaltung. Ich habe dort vor vielen Jahren schon einmal auf einem Suzuki gewonnen und bin einmal Zweiter geworden. Die Konkurrenz ist diesmal sehr stark, ich werde wahrscheinlich nicht ganz vorne sein, aber wer mich kennt, weiß auch, dass ich nicht hinten nach fahren werde. Da es ein Markenpokal ist, wird es sicher ein Kampf Mann gegen Mann. Das Wichtigste ist es aber, recht viel Spaß zu haben, und das wird sicher der Fall sein, ich freue mich schon darauf."

Der Zeitplan der Suzukis für den Salzburgring:

• Samstag, 25. Juli 2015

9:00h ... Qualifying
15:40h ... 1. Rennen

• Sonntag, 26. Juli 2015

11:40h ... 2. Rennen

Gesamtpunktestand nach sieben Rennen:

1. Tobias Weichenberger 68 Punkte; 2. Keijo Keke Platzer 52; 3. Alex Maier 48; 4. Lukas Puchinger 45,5; 5. Zigmars Lappa 41; 6. Max Zellhofer 36,5; 7. Christoph Zellhofer 35; 8. Markus Hilberger 30; 9. Thomas Berger 24,5; 10. Johannes Maderthaner 17; 11. Michael Böhm 16; 12. Walter Kuss 12,5; 13. Werner Jedinger 10,5; 14. Norbert Fux 10; 15. Andreas Aigner 9; 16. Wolfgang Rehberger 8,5

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