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DTM: Lausitzring

Miguel Molina wiederholt Vorjahres-Pole

Miguel Molina schnappt sich vor Jamie Green die Pole auf dem Lausitzring für Rennen 1 der Österreicher Lucas Auer wird guter Fünfter.

Foto: PHOTO4

Miguel Molina (Abt-Audi) steht auch 2016 wieder auf der Pole-Position auf dem Lausitzring . Der Spanier, der hier bereits 2015 am Samstag ganz vorne stand, sicherte sich mit einer Zeit von 1:16.619 Minuten die sechste Pole seiner Karriere.

Neben ihm wird Markenkollege und Vorjahressieger Jamie Green (Rosberg-Audi/+0,077 Sekunden) aus der ersten Reihe starten. Ex-Champion Marco Wittmann (RMG-BMW/+0,152) überraschte mit einem guten dritten Platz.

"Heute war es gut. Ich hatte ein sehr gutes Auto für das Qualifying", freut sich Molina und erinnert: "Auch im vergangenen Jahr waren wir hier am Lausitzring sehr schnell. Ich hatte eine gute Runde. Mit meinem zweiten Reifensatz hatte ich etwas Verkehr, aber es hat gereicht. Das Auto fühlte sich auch bei Longruns gut an, also bin ich sehr optimistisch."

Auch Green ist "sehr zufrieden" und berichtet: "Im Freien Training war mein Auto nicht so gut zu fahren. Die Pace war nicht so stark. Für das Qualifying haben wir ein besseres Setup gefunden. Es ist schön, in der ersten Reihe zu stehen. Normalerweise passt unser Auto im Rennen besser als im Qualifying. Das ist nicht sicher, aber ich glaube, dass wir eine Chance haben."

Die größte Überraschung war wohl der dritte Platz für Wittmann, nachdem BMW in den Trainings noch deutlich hinter Audi und Mercedes lag. Der Champion von 2014 erklärt: "Ich bin definitiv zufrieden. Damit haben wir selbst nicht gerechnet. Wir wissen, dass der Lausitzring uns nicht besonders gut liegt. Das haben wir letztes und vorletztes Jahr gesehen, da waren wir nie besonders stark. Die zweite Reihe ist von daher ein richtig gutes Ergebnis für uns. Da ist viel möglich."

Auf den Plätzen vier bis sechs sortierten sich mit Robert Wickens (HWA-Mercedes/+0,173), Lucas Auer (Mücke-Mercedes/+0,225) und Christian Vietoris (Mücke-Mercedes/+0,277) die drei schnellsten Mercedes-Piloten ein. Die Top 10 komplettierten Mattias Ekström (Abt-Audi/+0,282), Maxime Martin (RBM-BMW/+0,282), Adrien Tambay (Rosberg-Audi/+0,342) und Nico Müller (Abt-Audi/+0,374).

Edoardo Mortara (Abt-Audi/+0,378) landete nur auf Rang elf und muss in der Startaufstellung zu allem Überfluss auch noch drei Plätze nach hinten, weil er beim vergangenen Rennen in Spielberg eine Kollision mit BMW-Pilot Antonio Felix da Costa verursachte. Noch schlimmer erwischte es Paul di Resta (HWA-Mercedes/+0,721): Der Führende der Meisterschaft wird lediglich von Platz 21 ins Rennen gehen.

Auch Spielberg-Sieger Timo Glock (RMG-BMW/+0,507) kam nicht über Rang 14 hinaus und hat dementsprechend kein einfaches Rennen vor sich. Der ehemalige Formel-1-Pilot berührte zudem im Qualifying einmal kurz die Mauer, sein BMW wurde dabei allerdings nicht schlimmer beschädigt. Pech auch für Maximilian Götz (HWA-Mercedes/+0,553): Er kam auf P15, muss allerdings um fünf Plätze nach hinten, weil er Mike Rockenfeller blockierte.

Bei den Performance-Gewichten ergibt sich nach dem Qualifying folgende Änderung: Audi muss 5,0 Kilogramm zuladen und hat nun mit 1.125 Kilogramm wieder das schwerste Auto im Feld. BMW darf 5,0 Kilo ausladen und steht nun bei 1.117,5 Kilo. Mercedes bleibt weiterhin bei 1.110 Kilo.

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