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GT Masters: Lausitzring

Raggi im Pech

Jules Gounon und Daniel Keilwitz gewinnen nach einer aufregenden Startphase das zweite GT-Masters-Rennen vor Assenheimer und Schwager.

Fotos: ADAC Motorsport

Die Gewinner des zweiten Rennens beim Motorsport Festival am Lausitzring heißen Jules Gounon und Daniel Keilwitz (Callaway Competition). Das Corvette-Duo setzte sich zur Rennmitte in Führung und feierte im Ziel seinen zweiten Sieg der Saison. "Platz eins - was wollen wir mehr. Ich fühle mich immer wohler in dem Auto. Danke an das Team", so Serienneuling Jules Gounon. Den Corvette-Doppelerfolg machten Patrick Assenheimer und Dominik Schwager (Callaway Competition) perfekt. Mit ihrem dritten Platz verteidigten Connor De Phillippi und Christopher (Land-Motorsport) im Audi R8 die Führung in der Fahrerwertung. Insgesamt 67.500 Zuschauer besuchten das erstmals ausgetragene Motorsportfestival am Lausitzring, bei dem das GT Masters gemeinsam mit der DTM antrat.

Bei sommerlichen Temperaturen sahen die Zuschauer eine aufregende Startphase, die nach mehreren Kontakten in der ersten Runde mit einer Safety-Car-Phase endete. Unter den Leidtragenden befanden sich die beiden Erstplatzierten des ersten Rennens. Für Robert Renauer und Martin Ragginger (Herberth Motorsport) im Porsche 911 sowie Rolf Ineichen und Christian Engelhart (Grasser-Racing-Team) im Lamborghini Huracán war das Rennen früh beendet. An der Spitze verteidigte Pole-Setter Schwager nach dem Restart die Führung vor Corvette-Kollege Keilwitz und Lamborghini-Pilot Mirko Bortolotti (Grasser-Racing-Team).

Schwager behielt anschließend die Führung in einem engen Duell mit Keilwitz bis zum Fahrerwechsel. Nach den Boxenstopps gab es dann einen neuen Spitzenreiter. Gounon, Teamkollege von Keilwitz, setzte sich an die Spitze des Feldes vor dem Lamborghini von Luca Stolz (Grasser-Racing-Team). Die in der ersten Rennhälfte führende Corvette von Assenheimer reihte sich auf Platz drei ein. Nach einer zweiten Safety-Car-Phase überholte Assenheimer beim Restart den Lamborghini von Stolz und stellte die Corvette-Doppelspitze wieder her. Ganz vorn fuhr Gounon den zweiten Saisonsieg für sich und Keilwitz mit 2,6 Sekunden Vorsprung nach Hause. Gounon gewann zudem die Junioren-Wertung für Fahrer unter 25 Jahren.

Hinter den beiden Corvette sicherten sich die Audi-Piloten Mies/De Phillippi Rang drei, nachdem der vor ihnen liegende Lamborghini von Stolz/Bortolotti aufgrund eines Vergehens beim Boxenstopp mit einer Durchfahrtsstrafe belegt wurde und das Rennen auf Rang sieben beendete. Auf den Rängen vier und fünf freuten sich die beiden Porsche-Paarungen David Jahn/Matteo Cairoli (TEAM75 Bernhard) und Marvin Dienst/Christopher Zanella (Schütz Motorsport) über ihre jeweils besten Saisonresultate.

Die BMW-Junioren Jesse Krohn/Louis Delétraz (Schubert Motorsport) fuhren auf Rang sechs die ersten Punkte eines BMW M6 am Lausitzring-Wochenende ein. Wie schon im ersten Rennen erreichten die beiden Lamborghini-Piloten Patrick Kujala und Milos Pavlovic (Bonaldi Motorsport) erneut die Punkteränge: Platz acht. Markus Pommer/Markus Winkelhock (Phoenix Racing) belegten in ihrem Audi R8 Position neun, Lukas Schreier und Xavier Maassen (Aust Motorsport) - ebenfalls Audi - sammelten auf Rang zehn den ersten Zähler in dieser Saison.

Die Stimmen der Sieger

Jules Gounon (Callaway Competition, Corvette C7):
"Zugegeben: Es läuft für uns gerade wirklich gut. Aber gerade ich als Rookie schaue nicht auf die Gesamtwertung, sondern konzentriere mich auf jedes einzelne Rennen. Ich fühle mich von Mal zu Mal wohler in der neuen Corvette. Danke an das Team, das immer einen tollen Job leistet. Das Rennen hat sehr viel Spaß gemacht. Die Leistungsdichte in dem Feld ist so dicht."

Daniel Keilwitz (Callaway Competition, Corvette C7):
"Klar sind wir zufrieden mit dem Sieg. Der Start von mir hat gut funktioniert. Ich war in der Anfangsphase einmal kurz an der zweiten Callaway-Corvette von Dominik (Schwager) vorbei, dann war ich aber in der folgenden Kurve neben der Ideallinie und hatte nicht genug Traktion. So konnte er kontern. Ich habe mich erst einmal eingereiht und bin hinterhergefahren. In der Phase der Boxenstopps bin ich ein bisschen länger draußen geblieben, da habe ich richtig Gas gegeben und das war dann der Schlüssel, dass wir nach den Wechseln vorn lagen."

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