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WEC: Fuji

Freitagsbestzeit für Porsche in Fuji

Audi markierte zwar beim ersten Freien Training der WEC in Fuji die Bestzeit, crashte aber im zweiten – Porsche vorn, Hoffnung für Toyota.

Fotos: Porsche

Die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) sieht auf dem Fuji Speedway das Heimspiel für das Toyota-Gazoo-Team. Entsprechend waren alle Augen am Freitag auf die Lokalmatadoren gerichtet, die bei den vergangenen Rennen im LMP1-Kampf gegenüber Audi und Porsche leicht ins Hintertreffen geraten waren. Die zweitbeste Zeit im ersten Freien Training ließ die einheimischen Fans frohlocken. Im zweiten Freien Training waren es dann aber wieder die Volkswagen-Töchter, die das Kommando übernahmen.

Der Audi R18 #7 von Marcel Fässler, Andre Lotterer und Benoit Treluyer war im ersten freien Training das Maß der Dinge mit einer Zeit von 1:25.030 Minuten. Diese Marke wurde im zweiten Training von drei Fahrzeugen unterboten, sodass schlussendlich der Weltmeister-Porsche #1 von Timo Bernhard, Brendon Hartley und dem am Ende der Saison zurücktretenden Mark Webber Tagesschnellster ist. Die Bestzeit von 1:24.074 Minuten ist bereits schneller als diejenige von 2015 im zweiten Training, als ebenfalls Bernhard/Webber/Hartley 1:24.460 Minuten am Freitagnachmittag vorgelegt hatten.

Der Audi #7 hatte im zweiten Training einen Unfall, als sich Andre Lotterer mit dem ESM-Ligier #31 ins Gehege geriet. Das Joest-Team stellte erneut seine Klasse unter Beweis und schickte den beschädigten Audi nach kurzer Reparaturpause wieder auf die Strecke. Es reichte noch in 1:25.000 Minuten zu Rang drei hinter dem Schwesterfahrzeug #8. Lucas di Grassi, Loic Duval und Oliver Jarvis fuhren in 1:24.968 Minuten auf Rang zwei, hatten damit aber schon fast eine Sekunde Rückstand auf den Porsche #1.

Der zweite 919 Hybrid hatte am Freitagvormittag ein technisches Problem und verbrachte lange Zeit an der Box - Öl war ausgetreten. In 1:25.078 kamen Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb aber dicht an die beiden Audis heran. Die Toyotas hatten nach dem starken Beginn (zweiter Platz durch Conway/Sarrazin/Kobayashi) am Nachmittag das Nachsehen und kamen auf die Plätze fünf und sechs - eine halbe Sekunde hinter dem Dreierpaket auf den Plätzen zwei bis vier.

In der LMP2 bestimmte G-Drive das Geschehen: Der Oreca #26 von Roman Russinow, Alex Brundle und Will Stevens markierte in beiden Sitzungen die Bestzeit, am Nachmittag in 1:32.742 Minuten aber nur 0,005 Sekunden vor dem Manor-Oreca #44 (Rao/Bradley/Merhi). Neun LMP2 blieben innerhalb einer Sekunde, was Spannung für den weiteren Verlauf des Wochenendes verspricht.

In der GTE Pro zeigte das Ganassi-Team mit zwei Bestzeiten auf: Die Tagesbestzeit ging an den Ford GT #66 von Stefan Mücke und Olivier Pla in 1:38.743 Minuten vor den beiden AF-Corse-Ferrari; im ersten Training war das Schwesterfahrzeug #67 von Andy Priaulx und Harry Tincknell tonangebend (1:39.216 Minuten). In der GTE Am ging die schnellste Zeit des Tages an den Aston Martin #98 mit den Fahrern Paul Dalla Lana, Mathias Lauda und Pedro Lamy (1:40.112 Minuten).

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