Motorsport

Inhalt

Slalom-ÖM: Greinbach

Mannschaftswertung ging an WC/SROC

Mit einem nie dagewesenen Nennergebnis versprach die dritte Ausgabe der Slalom Trophy im PS Racing Center noch spannender zu werden.

Bildquelle: slalom-oem.at

Man kann mit Recht sagen, dass das Versprochene auch eingehalten wurde, auch wenn der Veranstalter RX Motorsport Club letztlich einige Fahrer weniger begrüßen konnte. Erstmals mit dabei war auch eine größere Abordnung aus Tirol, die für die Veranstaltung über sechs Stunden Anfahrt in Kauf nahm und gemeinsam mit den FahrerInnen der Salzburger Landesmeisterschaft ein starkes Team auf die Beine stellte. Auf der Strecke wurde zum Saisonabschluss noch mal so richtig Gas gegeben, was auch den einen oder anderen Ausrutscher zur Folge hatte, die aber alle ohne Folgen blieben.

Streckensprecher Adi "Atcy" Janaczek präsentierte sich ebenfalls nochmals in Hochform und sorgte für Spannung und Unterhaltung bis zum letzten Teilnehmer. Dank perfekter Abwicklung mit zumeist drei Fahrzeugen gleichzeitig auf dem Parcours brachte man das weit über 100 TeilnehmerInnen große Starterfeld schon vor 16 Uhr durch, und so blieb auch noch etwas Zeit, die abgelaufene Saison und die gelungene Veranstaltung Revue passieren zu lassen.

Die Klasse bis 1.400 cm³ der Gruppe "Street" zeigte sich mit elf Teilnehmern diesmal sehr stark besetzt. Nach drei Läufen durfte sich der SlalomRaceCup über einen Doppelsieg durch Michael Weingartmann und Erwin Heidenbauer freuen. Rang drei ging an Dejan Kofl (RCK). Franz Kollmann (SRC) holte sich mit drei Zehnteln Vorsprung den Sieg in der Klasse bis 1.600 cm³, Thomas Zemann und Robert Schwarz (beide WC/SROC) komplettierten als Zweiter bzw. Dritter das Podium. Franz Müller führte vor Wolfgang Luttenberger einen Doppelerfolg für den WC/SROC in der Klasse bis 2.000 cm³ an. Der letzte Stockerlplatz ging an Markus Kargl (SRC).

Manfred König (RCK) schrammte mit einer starken Leistung um winzige zwei Hundertstel am Sieg in der Klasse über 2.000 cm³ 2WD vorbei und musste sich hinter Markus Huber (WC/SROC) mit Rang zwei begnügen. Stefan Lechner sicherte mit Rang drei das erste Podium des Tages für die Mannschaft der ATMAS/SLM. Dieter Lapusch (OOE) knackte als einziger der Gruppe "Street" die Ein-Minuten-Schallmauer und sicherte sich damit Platz eins in der Klasse über 2.000 cm³ 4WD vor Helmut Kienzl (SRC) und Thomas Fröhlich (WC/SROC).

In der Gruppe "Sport" bis 1.400 cm³ traten diesmal leider nur zwei Fahrer an. Der Sieg ging zum dritten Mal in Folge an René Aichgruber (SRC) vor Peter Zölbl (ATMAS/SLM). Die Klasse bis 1.600 cm³ war gegen Daniel Buxbaum (WC/SROC) kein Kraut gewachsen. Franz Kollmann (SRC) konnte am Ende Hannes Wöll (ATMAS/SLM) um drei Hundertstel auf Rang drei verdrängen. Markus Huber (WC/SROC) durfte in der Klasse bis 2.000 cm³ zum zweiten Mal auf das oberste Stockerl steigen. Er gewann vor Christian Kitzler (OOE) und Erwin Heidenbauer (SRC), der René Degenfellner (OOE) noch um 44 Hundertstel den letzten Podiumsplatz wegschnappte. Mit 22 TeilnehmerInnen war das auch mit Abstand die am stärksten frequentierte Klasse.

Mit Markus Ludwig ging auch der Sieg in der Klasse über 2.000 cm³ 2WD an das Team des WC/SROC, Rang zwei holte sich Philipp Bonstingl (RCK) vor Josef Unger (SRC). Mit nur 15 Hundertstel Differenz in allen drei Wertungsläufen und Topzeiten holte sich Wolfgang Leitner souverän den Sieg in der Klasse über 2.000 cm³ 4WD. Helmut Kienzl (SRC) konnte sich vor Leitners Teamkollegen Thomas Becker Rang zwei sichern. Wie schon 2017 lautete die Reihung in der Sammelklasse der Division II Jürgen Sauer (WC/SROC) vor Alexander Schwaiger (OOE). Platz drei ging diesmal an Wolfgang Erwin Huber (WC/SROC).

Gerhard Nell führte in der Gruppe "Race" bis 1.400 cm³ einen Fünffacherfolg der Oberösterreicher in der teilnehmerstärksten Klasse der Division III an. Er gewann vor Martin Dall, Gerhard Millauer, Alfred Feldhofer und David Madlmayr. Mit einer unglaublichen Leistung und der Tagesbestzeit von 54,77 Sekunden holte Daniel Karlovits (SRC) den Sieg in der Klasse bis 1.600 cm³ vor Maximilian Murko (RCK) und Martin Bauer (SRC).

Patrick Mayer war einmal mehr nicht zu schlagen und holte in der Klasse bis 2.000 cm³ den achten Klassensieg an diesem Tag für die WC/SROC-Truppe. Auf Rang zwei folgte René Panzenböck (SRC), der den erneut stark fahrenden Andreas Miletich (WC/SROC) um 49 Hundertstel auf Rang drei verweisen konnte. Die Gebrüder Huemer (beide OOE) lieferten sich um den Sieg in der Klasse über 2.000 cm³ 2WD ein sehenswertes Duell, das am Ende Hannes um 48 Hundertstel vor Patrick für sich entscheiden konnte. Der letzte Stockerlplatz ging an Dominik Wallner (SRC).

Thomas Becker (WC/SROC) hieß der Sieger der Klasse über 2.000 cm³ 4WD. Er gewann vor Vorjahressieger Benjamin Rossegger (SRC) und Motorsport-Tausendsassa Alfons Nothdurfter (ATMAS/SLM). Die Sammelklasse in der Gruppe "Race" wurde zur Beute von Franz Dall (OOE), der die WC/SROC-Piloten Helmut Adamek und Patrick Krippel auf die Ränge zwei und drei verweisen konnte.

In der Division IV (Formula) brachte Gerald Strasser (ATMAS/SLM) erstmals seinen wunderschönen Track King mit BMW-Silhouette an den Start und holte sich den Sieg vor Josef Winkler (SRC) im Yamaha-befeuerten Trabbi. Die Damenwertung holte sich wie im Vorjahr Judit Gazdag (SRC), Rang zwei eroberte Birgit Huber (RCK) vor Simone Haas (SRC).

Nachdem sich auch heuer wieder 15 Herren und eine Dame über einen Gutschein für eine nationale D-Lizenz freuen durften, war natürlich alles gespannt auf das Ergebnis des Teambewerbs. Die Mannschaftswertung ging 2018 vor allem dank fünf (von sechs möglichen) Klassensiegen in der Gruppe "Sport" an das Team WC/SROC, Rang zwei holten wie im Vorjahr die PilotInnen des SRC. Die Titelverteidiger aus Oberösterreich mussten sich diesmal mit der Bronzemedaille zufriedengeben. Rang vier holte sich das Tiroler/Salzburger Gemeinschaftsprojekt ATMAS/SLM vor der Mannschaft aus Kärnten (RCK).

Bei der Siegerehrung waren sich Fahrer, Verantwortliche und Fans einig, einen tollen Motorsporttag verbracht zu haben. Initiator Gerald Poschauko versprach gleich vor Ort, dass die Slalom Trophy auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden wird – man darf sich also schon jetzt auf 2019 freuen.

Drucken
Vorschau Vorschau Bericht Slalom-ÖM Bericht Slalom-ÖM

Ähnliche Themen:

24.09.2018
Rallycross-ÖM: Fuglau

100 Starter aus fünf Nationen beim Saisonfinale: Alois Höller, Roman Častoral, Karl Schadenhofer und Florian Brandl fixieren Titel.

13.10.2017
Slalom Trophy 2017

Ein neuer Modus führte dazu, dass die Entscheidung in der Mannschaftswertung erst mit den letzten Startern des dritten Heats fiel.

13.10.2017
Slalom-ÖM: Greinbach

Zu einem wahren Krimi entwickelte sich das Finale der Autoslalom-ÖM 2017, dessen Schauplatz das PS Racing Center in Greinbach war.

Slalom-ÖM: Greinbach

Kraft-Lader Präsentation: Neuer Audi RS 6 Avant

Die vierte Generation des Audi RS 6 Avant bietet 600 PS und mehr optische Änderungen gegenüber dem Basis-A6 als bisher. Wir nehmen erstmals Platz.

Formel 1: Interview "Die neue Ära wird verdammt gut"

Romain Grosjean ist nach einem Treffen mit der Formel 1 und der FIA optimistisch - Er glaubt an einen Erfolg der neuen Regeln ab der Saison 2021.

Offen für Gatsch IAA 2019: Volkswagen T-Roc Cabrio

Offenes Fahren wird bei Volkswagen rustikal. Aus Osnabrück kommt künftig das erste Crossover-Cabriolet in der Kompaktklasse - als VW T-Roc Cabrio.

WRC: Deutschland-Rallye Die Route der Deutschland-Rallye 2019

Die Rallye-WM zu Gast in Deutschland – im Saarland, an der Mosel und im Hunsrück findet der zehnte WM-Lauf der Saison 2019 statt.