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Bergrallyecup: Lobming

Titeldreikampf in der 4WD über 2000 cm³

Wie bereits im Vorjahr wird auch heuer der Titel in der hubraumstärksten Allradklasse erst beim Saisonfinale in Lobming ermittelt.

Fotos: H. Rieger

Der Haslauer Lancia-Pilot Felix Pailer schrieb beim Rennen in Hofstätten a.d. Raab bedingt durch Motorschaden einen Nuller; das ist heuer auch schon Stefan Wiedenhofer (Mitsubishi Mirage R5 Evo 2) in Gasen-Strassegg sowie Werner Karl (Audi S2R quattro) in Neudorf/Passail passiert. Damit haben alle drei Piloten 2018 in einem Rennen nicht gepunktet. Vor dem Finale führt Pailer (127 Punkte) vor Wiedenhofer (124) und Werner Karl (123), ein Showdown der Extraklasse ist damit vorprogrammiert. Karl Schagerl (VW Golf TFSI-R) und der Gratweiner Thomas Holzmann (Mitsubishi Lancer Evo IV VLN) sind bei den Allradlern der Klasse E1 über 2.000 cm³ 4WD das berühmte Salz in der Suppe.

Eng geht es auch in der Klasse Spez. TW. E1 bis 2.000 cm³, in der der Leobener Heiko Fiausch (Opel Astra GSI) durch seinen Sieg beim letzten Lauf bis auf acht Punkte zum führenden Gleisdorfer Michael Wels (VW Scirocco) aufgeschlossen hat; der derzeitige Punktestand lautet 149:141 zugunsten Wels. Um Platz drei in dieser Klasse gibt es einen Dreikampf zwischen Michael Emsenhuber (VW Corrado), Jürgen Halbartschlager (VW Golf) und dem Team Hermann und Markus Blasl, wobei auch diesmal der Vater ins Lenkrad des Opel Kadett C Coupé greifen wird.

Bei einem Sieg des Steirers Manuel Blasl genügt Florian Pyringer (beide VW Golf) ein zwölfter Platz in der Klasse Spez. TW. E1 bis 1.600 cm³ zur erfolgreichen Titelverteidigung; da aber zwölf Starter in dieser Klasse eher illusorisch sind, muss er eigentlich nur durchkommen. So ähnlich ist es auch in der Division A über 2.000 cm³, in der der Steirer Reinhold Taus (Subaru Impreza WRX STI) einen 18-Punkte-Vorsprung auf den Kärntner Benjamin Duller (Mitsubishi Evo VI) verwaltet.

Auch in der Division N bis 2.000 cm³ hat der Breitenauer Wolfgang Schutting (Renault Clio Williams) gegenüber Patrick Flechl (Opel Astra GSI) mit 20 Punkten Vorsprung ein beruhigendes Polster. In den historischen Klassen (sowohl unter als auch über 2.500 cm³) gilt die Zielankunft für den Kärntner Gerald Glinzner (Porsche 911) und Markus Pirkner (VW Scirocco) als oberstes Gebot.

Was den Titel im AMF-Bergrallyepokal betrifft, genügen dem Koglhofer Rupert Schwaiger (Porsche 911 Biturbo) ein zweiter Platz in seiner Klasse Spez. TW über 2.000 cm³ 2WD und somit 22 Zähler zum Titelgewinn – bei einem Sieg und damit 25 Punkten von Reinhold Taus. Außerdem könnten Schwaiger und Markus Pirkner mit Siegen in ihren Divisionen ihre weiße Weste (sprich: acht Siege bei acht Rennen) behalten.

Einiges vorgenommen haben sich die beiden Lokalmatadore Werner Jud aus Södingberg im VW Golf 2 16V und Karl Heinz Schauperl aus St. Martin. "Ein Heimrennen ist immer war besonderes", so die beiden unisono. Für Gastgeber August Gratzer (Lancia Beta Montecarlo) gilt es beim Heimrennen im weststeirischen Lobming bei Voitsberg, die gute Leistung auch diesmal mit einem Podiumsplatz zu bestätigen.

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