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Slalom-ÖM: Greinbach

Die Meister der Slalom-ÖM stehen fest

Bei herrlichem Sonnenschein sowie Temperaturen über 20 Grad ging das Saisonfinale der Slalom-ÖM im PS Racing Center über die Bühne.

Bildquelle: slalom-oem.at

Der RX Motorsport Club unter der Führung von Christian Petrakovits war erstmals Veranstalter eines ÖM-Laufs. Durch die tatkräftige Unterstützung des SRC Austria wurde die Veranstaltung perfekt abgewickelt. Die letzten noch offenen Titel gingen in der Gruppe "Street" an Markus Huber, in der Gruppe "Sport" an Reinhard Frühwald, und bei den Historischen an Benjamin Rossegger. Patrick Mayer stand schon vor dem Finale als Meister der Gruppe "Race" fest.

In der Klasse bis 1.400 cm³ der Gruppe "Street" war das Ergebnis identisch mit dem Klassenendstand: Es gewann Michael Weingartmann vor Markus Ludwig und Florian Hahn. Der Sieger bei den 1600ern hieß Gerhard Schauppenlehner. Auf Rang zwei landetet Thomas Zemann, und auf Rang drei Franz Kollmann. In der Klassenwertung setzte sich Schauppenlehner vor Kollmann und Manfred Pronneg durch.

In der Zwei-Liter Klasse konnte Franz Müller nach seiner Niederlage in Linz zurückschlagen und Wolfgang Luttenberger auf Rang zwei verweisen. Den dritten Rang holte sich Markus Kargl. Die Endwertung konnte Luttenberger für sich entscheiden. Auf den Rängen zwei und drei landeten Müller und Karl Pesendorfer.

In der Klasse über 2.000 cm³ 2WD lautete das Podium Manfred König vor Johann Schrei und Harald Kahr. König sicherte sich auch die Endwertung. Der zweite Platz ging an Matthis Dilly, und auf Rang drei landetet die erst 15jährige Stella Ochabauer. Nachdem sich in der 4WD-Klasse in den ersten fünf Rennen Dieter Lapusch und Markus Huber bei den Siegen immer abgewechselt hatten, sollte das Gesetz der Serie auch diesmal halten.

Huber gewann mit seinem Sieg nicht nur das Rennen, sondern auch die Endwertung vor Lapusch. Der dritte Rang ging diesmal an Helmut Kienzl. In der Jahreswertung belegte Rainer Klima den dritten Rang. Mit seinem Sieg beim letzten Rennen konnte Huber den Vorjahrestitel verteidigen und darf sich seit heuer auch erstmals Staatsmeister nennen. Der Vizemeistertitel ging punktegleich an Lapusch. Den dritten Gesamtrang der Gruppe "Street" sicherte sich Wolfgang Luttenberger. Die Ränge vier und fünf gingen an Manfred König und Franz Müller.

In der Gruppe "Sport" bis 1.400 cm³ gab es mit René Auner einen Premierensieger. Er gewann vor René Aichgruber und Harald Kern. In der Endabrechnung dieser Klasse siegte Aichgruber vor Kern. In der Klasse bis 1.600 cm³ konnte sich Daniel Buxbaum für seine Niederlage in Linz revanchieren und gewann diesmal wieder vor Franz Kollmann und Benjamin Doppelreiter. Die Jahreswertung ging ebenfalls an Buxbaum. Die in Greinbach abwesenden Alexander Neusiedler und Thomas Großauer belegten die Ränge zwei und drei.

In der Zwei-Liter-Klasse brachte Markus Huber wie gewohnt seinen zweiten Rennboliden an den Start und gewann in gewohnter Manier auch diese Klasse. Rang zwei ging an Christian Kitzler, der den Lokalmatador Erwin Heidenbauer auf Rang drei verweisen konnte. In der Meisterschaft ging der Sieg in dieser Klasse an Kitzler. Auf Rang zwei landete Heidenbauer, der dritte Platz ging an Huber.

Die Klasse über 2.000 cm³ der zweiradgetriebenen Fahrzeuge sah mit Peter Waldbauer ebenfalls einen Sieger aus der Region des Veranstalters. Er konnte sich gegen Patrick Mayer und Sascha Nitsch durchsetzen. Die Endabrechnung war aber wieder ein Fall für Mayer. Er siegte vor Nitsch und Franz Kollmann. In der Allradklasse feierte Wolfgang Leitner seinen ersten Saisonsieg gegen den neuen Meister Reinhard Frühwald. Auf Rang drei reihte sich Reinhard Rettenbacher ein. Der Sieger der Sammelklasse hieß diesmal Wolfgang Huber. Er setzte sich gegen Alexander Schwaiger und Daniel Hartmannsdorfer durch.

Die Jahreswertung gewann allerdings Schwaiger. Den zweiten Rang belegt Jürgen Kollmann, auf Rang drei findet man Reinhard Rettenbacher. Die Gesamtwertung ging wie im Vorjahr an Reinhard Frühwald. Den zweiten Rang holte sich Wolfgang Leitner, und der dritte Rang ging knapp an Dietmar Schwab. Der neue und alte Titelträger der Gruppe "Sport" heißt Reinhard Frühwald. Der Vizemeistertitel ging an den Vorjahreszweiten Wolfgang Leitner. Der dritte Rang ging an den Meister der Gruppe "Race", Patrick Mayer. Christian Kitzler und Daniel Buxbaum komplettieren die Top 5.

Bei den "Racern" holte sich Gerhard Nell neuerlich den Sieg in der Klasse bis 1.400 cm³. Sein größter Konkurrent Martin Dall landetet auf Rang zwei. Über den dritten Rang durfte sich Alfred Feldhofer freuen. Die Jahreswertung konnte Nell durch seinen Sieg nochmals zu seinen Gunsten umdrehen und Martin Dall auf Rang zwei verweisen. Der dritte Rang ging an Franz Dall.

Die 1600er-Klasse war einmal mehr ein Fall für einen Lokalmatador. Daniel Karlovits ließ während des ganzen Rennens nie einen Zweifel über den Sieg aufkommen und gewann mit Respektabstand vor Maximilian Murko. Der dritte Rang ging an Martin Bauer. Die Endabrechnung der Klasse ging mit einem Punkt Vorsprung an Gerhard Kronsteiner. Auf Rang zwei landetet Karlovits. Der letzte Stockerlplatz ging an Christian Schneider.

In der Zwei-Liter-Klasse konnte Patrick Mayer seine weiße Weste behaupten. Er gewann auch das sechste und letzte Saisonrennen. Auf Rang zwei klassierte sich Anton Hinterplattner. Der dritte Rang ging an Andreas Miletich. Das Podium in der Jahreswertung war mit dem Tagesergebnis ident: Mayer vor Hinterplattner und Miletich.

In der normalerweise sehr stark besetzten Klasse über 2.000 cm³ 2WD waren diesmal nur zwei Fahrer am Start. Es gewann Nikolai Slatar vor Kevin Gschanes. Die Endabrechnung sah allerdings mit Robert Aichlseder eine alten Bekannten auf dem obersten Treppchen. Die Gebrüder Emminger in Person von Georg und Karl belegten die Ränge zwei und drei.

Auch in der Allradklasse waren nur zwei Fahrer am Start. Es gewann Stefan Kober vor Andreas Perhofer. Die Endabrechnung gewann der diesmal abwesende Wolfgang Masin. Rang zwei belegte Kober vor dem punktegleichen Robert Bauer.

Die Sammelklasse entwickelte sich zum Vater-Sohn-Duell. Letztlich siegte Vater Christan vor Sohn Mario Mayr. Auf Rang drei ein Urgestein des Slalomsports: Franz Wirleitner. Die Jahreswertung ging an Hermann Nachbauer, der sich gegen Andreas Teufel und Patrick Krippel durchsetzen konnte. Den Meistertitel der Gruppe "Race" holte sich wie im Vorjahr Parick Mayer. Der Vizemeistertitel ging an Anton Hinterplattner, Rang drei belegte Gerhard Nell. Knapp dahinter auf Rang vier und fünf landeten Robert Aichlseder und Martin Dall.

Bei den "Historischen" bis 2.000 cm³ konnte der erstmals in der ÖM antretende Tiroler Markus Mauracher gleich einen souveränen Sieg einfahren. Er verwies Werner Vyscozil und Stella Ochabauer auf die Ränge zwei und drei. Die Jahreswertung der Klasse konnte allerdings die erst 15jährige Ochabauer gewinnen. Rang zwei ging an Gerald Geisberger, den dritten Rang sicherte sich Vyskocil.

In der Klasse über 2.000 cm³ konnte Benjamin Rossegger seinen vierten Saisonsieg feiern. Rang zwei ging an Peter Waldbauer, auf dem dritten Platz landete Alfons Nothdurfter. In der Endabrechnung dieser Klasse zeigt sich das idente Bild des letzten Rennens: Es siegte Rossegger vor Waldbauer und Nothdurfter. Die Meisterschaft und somit auch der erstmals vergebene Titel bei den Historischen ging an Rossegger.

Vizemeister wurde Waldbauer, den dritten Rang holte sich trotz Punktegleichstands Nothdurfter. Entscheidend war sein Sieg in Steyr, durch den er die besseren Platzierungen gegenüber Stella Ochabauer aufzuweisen hat. Sie kann trotz des knapp verpassten letzten Stockerlplatzes auf eine tolle erste Saison zurückblicken. Der fünfte Gesamtrang ging an Gerald Geisberger.

Abschließend dürfen alle Beteiligten, egal ob Veranstalter, Funktionäre oder Fahrer, auf die erfolgreichste Saison in der Geschichte der österreichischen Automobilslalomstaatsmeisterschaft zurückblicken. Noch nie haben derartig viele Teilnehmer an der Meisterschaft teilgenommen. Für nächstes Jahr sind keine gravierenden Änderungen vorgesehen, lediglich einige Kleinigkeiten werden angepasst. Somit blickt man seitens der Organisation zuversichtlich in die nächste Saison 2019.

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