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Rallycross-WM: Trois-Rivières

Loeb dominiert in Kanada

Sebastien Loeb führt nach zwei Qualifyings mit der Idealpunktezahl von 100 vor Matthias Ekström und Petter Solberg. Stard mit Baumanis auf P10.

Bildquelle: FIA World RX

Bärenstarke Vorstellung von Sebastien Loeb (Peugeot) am ersten Tag des siebten Saisonlaufs der Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) 2018 im kanadischen Trois-Rivieres. Der neunmalige Rallye-Weltmeister gewann sowohl die erste als auch die zweite Runde des Qualifyings und liegt damit zur Halbzeit der Vorläufe mit der Idealpunktzahl von 100 Qualifying-Punkten in Front. Mattias Ekström (EKS-Audi, 90 Punkte) und Petter Solberg (PSRX-Volkswagen, 84 Punkte) sind seine ersten Verfolger.

Im ersten Qualifying hatte sich Loeb in einem Dreikampf der Peugeot-Piloten gegen seine Teamkollegen Timmy und Kevin Hansen durchgesetzt, im zweiten Qualifying ging er am Start entschlossen in Führung und ließ letztlich Ekström und Solberg hinter sich.

Auffällig war am ersten Tag in Kanada das ausgeglichene Kräfteverhältnis zwischen Peugeot, Audi und Volkswagen. Mit den kürzlich eingeführten Updates und intensiver Testarbeit in der Sommerpause scheinen Peugeot und Audi den Rückstand auf die bisherigen Platzhirsche von Volkswagen aufgeholt zu haben. Im Lager das Weltmeisterteams hatte am Samstag vor allem WRX-Dominator Johan Kristoffersson so seine Probleme.

Der Schwede, der in dieser Saison fünf der bisher sechs Rennen gewonnen hat, lieferte sich im zweiten Rennen von Q1 in der ersten Runde einen beinharten Zweikampf mit Andreas Bakkerud (EKS-Audi), bei dem sich die Autos der beiden mehrfach berührten. Dadurch verloren beide Kontrahenten aber eine Menge Zeit, sodass Bakkerud und Kristoffersson letztlich in Q1 nicht über die Plätze neun und zehn hinaus kamen.

"Der Kampf in Q1 hat Spaß gemacht", meinte Kristoffersson dennoch anschließend bei Twitter. Bedingt durch die schlechte Startposition in Q2 kam Kristoffersson am Start nicht an Bakkerud und Timmy Hansen vorbei. Auch eine frühe Joker-Runde im ersten Umlauf brachten den amtierenden Weltmeister nicht nach vorne. So geht Kristoffersson auf der ungewohnten neunten Position in den zweiten Tag.

Nicht qualifiziert für das Halbfinale sind momentan Timur Timersjanow (GRX-Hyundai) und Jerome Grosset-Janin (GCK-Renault), die in Q2 miteinander kollidiert waren, sowie Gregoire Demoustier (SLR-Peugeot), der in Q1 nach einer Kollision ausgefallen war.

Das österreichische Stard-Team rund um Manfred Stohl liegt mit Janis Baumanis auf Platz zehn.

Die zweite Halbzeit der Vorläufe findet am Sonntag ab 15:25 Uhr MESZ statt. Halbfinale und Finale folgen dann am Abend ab 20:00 Uhr.

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