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Suzuki Motorsport Cup: Brno

Suzuki Cup gastiert im Automotodromo

Im Rahmen der "Masaryk Racing Days + Boss GP" werden zwei Rennen ausgetragen, der Suzuki Motorsport Cup Austria stellt 14 Piloten.

Bildquelle: Suzuki Team Austria

Im vergangenen Jahr gastierten die Suzuki Motorsport Cups Europe und Austria zum ersten Mal im Automotodromo Brno am westlichen Stadtrand von Brünn. Alle Beteiligten waren von dieser Rennstrecke begeistert, sodass sich die Cuporganisatoren aus Ungarn und Österreich entschlossen, dort neuerlich, diesmal vom 7. bis 9. September 2018, Station zu machen. Es handelt sich dabei um einen 5,403 Kilometer langen, sehr schwierig zu fahrenden Rundkurs mit 14 Kurven, der auch einige Bergauf- und Bergabpassagen besitzt. Auch heuer fährt man wieder im Rahmen der "Masaryk Racing Days + Boss GP" gleichsam im Windschatten älterer Formel-1-Boliden. Mit dabei sind auch die ungarischen Mitbewerber, die in den beiden Rennen gemeinsam mit den Österreichern starten, aber für den Suzuki Cup Europe getrennt gewertet werden.

Bisher wurden an drei Wochenenden (Hungaroring, Salzburgring und Slovakiaring) sechs Rennen ausgetragen und gewertet. In Führung liegen die beiden Wimmer-Werk-Piloten Peter Eibisberger und Max Wimmer, gefolgt vom Trio Oliver Müller, Max und Christoph Zellhofer, das für das Suzuki Team Austria an den Start geht. Bester Fahrer von Schiessling Racing als Siebenter ist Dr. Erich Weghofer. Je zwei Mal waren Peter Eibisberger und Max Wimmer erfolgreich, je einmal auf der obersten Stufe des Podests standen Oliver Müller und Christoph Zellhofer.

Bei Wimmer Werk Motorsport pausiert diesmal der Oberösterreicher Günther Wiesmeier. Er feiert an diesem Wochenende seinen 50. Geburtstag, wozu man ihm sehr herzlich gratulieren darf. Für ihn springt der Steirer Andreas Höfler ein: "Ich bin bis jetzt noch nie bei einem Rennen an den Start gegangen. Damit ist der Kurs in Brünn für mich auch absolutes Neuland. Zuletzt habe ich bei der Rallye Weiz in einem Vorausauto Rennatmosphäre schnuppern dürfen. Ich gehe daher sehr locker mit dieser Aufgabe um und hoffe beim ersten Mal ins Ziel zu kommen."

Max Wimmer: "Ich hoffe, dass es uns gelingt in Brünn einige Podiumsplätze herauszufahren. Wichtig für mich ist es, wenn es gelingt, Peter [Eibisberger; Anm.] bestmöglich zu unterstützen. Das ist unser Ziel. Von Höfler können wir keine Wunderdinge erwarten. Wir wollen ihn auch nicht unter Druck setzen, aber wir haben getestet, und da konnten wir gute Ansätze erkennen."

Peter Eibisberger: "Für mich bedeutet die Strecke in Brünn absolutes Neuland. Wir haben aber am Donnerstag vor den Rennen die Möglichkeit, dort zu testen. Das sollte hoffentlich reichen, um dann für die Qualifikation und für die Rennen halbwegs gerüstet zu sein. Ich hoffe, meine gute Form vom Slovakiaring auch nach Brünn zu bringen. Mit den Ergebnissen 1 und 2 wäre ich sehr zufrieden und könnte meine Führung in der Gesamtwertung halten."

Wenige Veränderungen gibt es im Team von Suzuki Austria, einzig der junge Daniel Mayer wird nach seiner guten Vorstellung bei der Mühlstein-Rallye diesmal wieder zwei Rennen auf der Rundstrecke bestreiten: "Ich freue mich, wieder einmal im Rundstreckenauto zu sitzen, und hoffe gleich wieder in einen guten Rhythmus zu kommen. Leider kenne ich den Kurs in Brünn überhaupt nicht. Ich habe lediglich beim MotoGP im Fernsehen zugeschaut und mir ein paar Aufzeichnungen gemacht. Ich kann mich aber gut und schnell im Training hineinfinden."

Gesamtorganisator Max Zellhofer: "Mir liegt dieser Kurs in Brünn, im letzten Jahr bin ich dort einmal Zweiter gewesen. Ich hoffe im Sinne des Suzuki Motorsport Cup Austria, dass es wieder spannende und faire Rennen gibt. Schließlich war das heuer schon bei allen bisherigen Rennen so."

Christoph Zellhofer: "Im heurigen Jahr werde ich versuchen, dort einmal auf das Podest zu fahren. Zwei vierte Plätze aus dem letzten Jahr sind zwar schön, aber nicht unbedingt mein Ziel. Ich fühle mich derzeit sehr gut in Form, dies hauptsächlich bei den Rallyes. Jetzt sollte es auch auf der Rundstrecke wieder einmal perfekt klappen."

Oliver Müller: "Ich hoffe, dass ich an meine zuletzt gezeigten Leistungen auch in Brünn anschließen kann. Im vergangenen Jahr ist es dort mit zwei dritten Plätzen schon sehr gut gelaufen, die Strecke liegt mir. Jedenfalls freue ich mich schon auf dieses Rennwochenende. Es ist leider heuer schon das vorletzte, von mir aus könnte es gerne weitergehen."

Dominik Haselsteiner: "Nach meinem nicht sehr zufriedenstellenden Abschneiden auf dem Slovakiaring möchte ich diesmal meine Platzierungen doch um einiges verbessern – dies, obwohl mir auch der Kurs in Brünn nicht unbedingt sehr entgegenkommt. Ich fühle mich dort einfach nicht wohl. Ich muss im Training dagegen richtig ankämpfen und mich überwinden, vielleicht geht es dann etwas besser."

Anton Bauer: "Als Erstes möchte ich sagen, dass ich noch nie in Brünn gestartet bin. Was mich aber mehr bewegt ist, dass ich das Gefühl habe, dass ein von mir auf dem Slovakiaring eingebrachter Protest gegen einen Mitbewerber vom dortigen Veranstalter nicht mit der erwarteten Gründlichkeit behandelt und abgelehnt wurde. Von diesem Ergebnis bin ich mehr als enttäuscht und nicht sehr glücklich."

Sebastian Geisel: "Für mich ist die Strecke absolutes Neuland. Ich lerne aber recht schnell und werde die freien Trainings benützen, um dieses Manko auszugleichen. Beim letzten Rennen auf dem Slovakiaring ist es schon recht gut gelaufen, da war ich mit meiner Leistung schon recht zufrieden. Jedenfalls bin ich schon voller Vorfreude auf dieses Wochenende."

Im Team von Alex Schiessling gibt es ebenfalls eine Änderung: Der zuletzt eingesetzte Steirer Pascal Ehrmann fehlt diesmal, an seiner Stelle kommt ein neuer Pilot, mit dem zurzeit aber noch verhandelt wird.

Erich Weghofer: "Wir versuchen uns weiter auf dem Weg nach vorne zu orientieren. Dies ist uns schon auf dem Slovakiaring recht gut gelungen. Um diesen Weg weiterzugehen, analysieren wir sehr viel, wobei die Zusammenarbeit mit dem Team von Alex Schiessling hier sehr hilfreich ist, aber auch das Fitnessprogramm von x-med sports, das wir für die Piloten einsetzen, zeigt schon echte konditionelle Fortschritte."

Michael Kittel: "Brünn ist für mich noch Neuland. Einmal hatten wir im Frühjahr einen Testtag, das ist aber jetzt schon länger her. Trotzdem sind wir im Team optimistisch. Wir kratzen an einem Podiumsplatz, ich hoffe es wird uns in Brünn gelingen. Wie sich nach dem Rennen auf dem Slovakiaring herausgestellt hat, war bei meinem Auto ein Getriebeschaden. Wir haben das jetzt alles wieder in Ordnung gebracht und gleichzeitig die Übersetzung umgebaut; damit sollten wir zukünftig etwas schneller sein."

Fabio Becvar: "Mein Vorteil für Brünn ist, dass ich dort schon zwei Trainingstage verbracht habe und deshalb nicht so wie beim Slovakiaring erst alle Bremspunkte finden muss, und ich hoffe, dass es keine Safety-Car-Phasen gibt, weil ich deswegen auf dem Slovakiaring mehrere Plätze verloren habe."

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