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GT Masters: Nürburgring

Hofer: Sieg in der Junior Trophy

Max Hofer ließ sich auf dem Nürburgring auch grippegeschwächt nicht bremsen. Ein erster und zweiter Platz bestätigten seine Postion bei den Juniors.

Bildquelle: ADAC Motorsport

Schlag auf Schlag geht es nach der zweimonatigen Sommerpause im Rennkalender des ADAC GT Masters weiter. Nur eine Woche nach den beiden Rennen im niederländischen Zandvoort standen in der „Liga der Supersportwagen“ gestern und heute bereits die nächsten Aufgaben auf dem Nürburgring in der deutschen Eifel auf dem Programm. Und der Perchtoldsdorfer Max Hofer, der heuer im deutschen Topteam Montaplast by Land Motorsport engagiert ist, reiste dazu mit berechtigt breiter Brust an. Mit im Gepäck hatte der Österreicher nämlich einen zweiten Platz von Zandvoort, der allerdings im wahrsten Sinn des Wortes auch eine Last war. Denn laut Reglement bedeutete das für ihn und seinen Fahrerpartner, den Deutschen Christopher Mies, quasi als „Belohnung“ 20 Kilo Zusatzgewicht im Audi RS8 LMS GT3.

Gleich vorweg: So gut wie in den Niederlanden lief es für das Duo diesmal nicht, wenngleich mit den Plätzen 5 und 9 so richtig schlecht auch nicht, wenn man bedenkt, dass Max Hofer auch noch grippegeschwächt an den Start ging, aber trotzdem in der GT Masters Junior Trophy am Samstag den Sieg und heute Platz zwei holen und so seine Gesamtführung ausbauen konnte.

Die Rennen im Einzelnen: Nach einem neunten Platz im Qualifying und damit der fünften Startreihe, gab sich Max Hofer vor dem ersten Rennen am Samstag selbstkritisch: „Das war leider nicht meine beste Performance, ich habe die entscheidende Runde fahrerisch nicht optimal bewältigt.“ Ganz anders freilich präsentierte sich der Niederösterreicher dann im Rennen selber. „Da habe ich gleich einen perfekten Start erwischt und zwei Plätze gutgemacht“, freute sich Hofer, der den Audi dann als erster von allen 31 Startern zum Fahrerwechsel in die Box stellte. Dort übernahm Christopher Mies das Cockpit, holte noch zwei Plätze auf und fuhr schlussendlich als guter Fünfter durchs Ziel.“ Max Hofer: „Das war von der Ausgangslage her, mit dem suboptimalen Qualifying und dem Zusatzgewicht, das die Reifen doch sehr beansprucht hat, sicher das Optimum, das wir herausholen konnten. Damit müssen wir absolut zufrieden sein.“
Für das heutige zweite Rennen auf dem Nürburgring gestaltete sich die Aufgabe noch schwieriger. Denn Christopher Mies kam aus der verregneten Qualifikation am Vormittag nur als Gesamt-18. heraus. Aus der neunten Startreihe und unter dann trockenen Bedingungen gelang dem Deutschen wie Hofer am Vortag ein perfekter Start, und er konnte den Audi zur Rennhalbzeit auf dem 13. Platz an seinen österreichischen Kollegen übergeben. Max Hofer, der mit einem grippalen Infekt zu kämpfen hatte, agierte dann trotzdem hochkonzentriert, hielt das Fahrzeug ohne Fehler im Rennen, um dann sogar noch von einem missglückten Zweikampf vor ihm zu profitieren. Nach einem Dreher seines Vordermanns nutzte Max die kurze Verwirrung einiger Konkurrenten geschickt aus und hievte sich als lachender Dritter innen gleich an drei Autos vorbei. Mit den wichtigen Punkten, die sie als Neunter einstreifen konnten, präsentiert sich das Duo/Hofer/Mies nunmehr als Meisterschaftsdritter. Max Hofer: „Das war heute echt schwierig für mich. Ich bin schon erkältet hier angekommen und gestern Abend ist das Ganze leider mit Fieber, Hals- und Ohrenschmerzen richtig eskaliert. So gesehen war das Rennen gar nicht so schlecht. Christopher hat seine ganze Routine ausgespielt und mir den Audi auf Platz 13 übergeben. Ich habe dann versucht, selber keinen Fehler zu machen undandererseits auf welche der anderen zu warten. Das ist dann auch irgendwie aufgegangen. Unser Ziel ist jetzt ein Top-drei-Platz in der Meisterschaft und für mich persönlich der Sieg in der Gesamtwertung der Junior Trophy.“

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