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Bergrallyecup: Gasen/Straßegg

Bergrennsport erneut im Doppelpack

Zum zweiten Mal in dieser Saison werden in Gasen/Straßegg Bergrallyecup und österreichische Bergmeisterschaft gemeinsam ausgetragen.

Fotos: H. Rieger

Dieses Gipfeltreffen garantiert ein volles Starterfeld von rund 120 Fahrzeugen. Von historischen Autos über Tourenwagen bis hin zu Gruppe-CN-Sportprototypen und Formelboliden ist alles am Start, was das Rennsportherz begeistert. Da man heuer auch das Prädikat für die Bergstaatsmeisterschaft bekam, wurde die Strecke auf 3.450 Meter verlängert. Mit Fahrern aus vier Nationen ist es nach dem EM-Lauf am Rechberg das nächste große Highlight im Bergrennsport.

Dabei kommt es auch zum langersehnten Comeback des Südsteirers Andi Marko im neu aufgebauten Audi A4 STW Turbo. Weiters sind mit dem Italiener Franco Berto (Tatuus FA010 Evo), dem Luxemburger Nicolas Brebsom (Lamborghini Huracán Super Trofeo) oder dem deutschen Wilhelm Philipp (Norma M20 FC) klingende Namen des internationalen Bergrennsports am Start. Zum ersten Mal ist mit dem mehrfachen österreichischen Staatsmeister René Martinek im VW Golf TCR auch ein aktuelles TCR-Fahrzeug dabei.

Der Gleisdorfer Manuel Seidl (Porsche 997 GT3 Cup) hat nach seinem Leitplankenkuss in Kitzeck seinen Start in Gasen bereits fix zugesagt, und "Edeltuner" Andreas Gabat wird dort einen Ford Focus RS an den Start bringen. Für den Haslauer Bergrennsport-Evergreen Felix Pailer (Lancia Delta Integrale) ist die Strecke auf das Straßegg fast wie sein Wohnzimmer – er kennt dort jeden Meter und hat sich als Lokalmatador natürlich einiges vorgenommen.

Das Gastgeberteam WRT wird angeführt vom Cupsieger 2017 und Vizemeister 2018, OK-Chef Stefan Wiedenhofer im Mitsubishi Mirage R5 Evo 2, der auf seiner Hausstrecke gewiss zu den Topfavoriten zu zählen ist und in der hubraumstärksten Klasse mit nur 14 Punkten Rückstand erster Verfolger von Karl Schagerl (VW Golf TFSI-R) ist. Der Kärntner André Würcher startet heuer ebenfalls für das Gastgeberteam WRT, führt mit seinem Subaru Impreza WRX STI die Division der seriennahen Tourenwagen in der Klasse N über 2.000 cm³ an.

Weiterhin hart umkämpft ist die nennstärkste Klasse der Spez. TW E1 bis 2.000 cm³, in der die ersten sechs Piloten nach vier Läufen nur durch 24 Punkte getrennt sind. Auch in der österreichischen Bergstaatsmeisterschaft sind in den einzelnen Divisionen heiße Positionskämpfe zu erwarten, da dort die Abstände ebenfalls relativ gering sind.

Die Vorbereitungen für das Bergspektakel laufen bereits seit Wochen auf Hochtouren. Das Hauptaugenmerk gilt dabei natürlich der Sicherheit – so wurden rund 1.200 Meter Zweifachleitschienen verlegt, die nach den Trainings- und ennläufen wieder abgebaut werden; außerdem werden für den Zuschauerbereich hunderte Meter Absperrband gespannt, um für die Fans, die eine sehr gute Einsicht auf die Strecke haben, optimale Sicherheit zu gewährleisten.

Los geht es am Samstag, dem 8. Juni, mit drei Trainingsläufen ab 10 Uhr, am Abend findet eine "Race Party" mit den Fahrern inkl. Fahrzeugpräsentation statt. Die Wertungsläufe am Sonntag, dem 9. Juni, beginnen um 9 Uhr.

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