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Bergrallyecup: Neudorf/Passail

Vor der Sommerpause noch eine Premiere

Zum zweiten Mal gastiert der Bergrallyecup am 23. Juni in Neudorf – wie im Vorjahr organisiert vom KDW-Team rund um Helmut Harrer.

Fotos: H. Rieger

Rund hundert Starter aus drei Nationen werden die 2,5 km lange und sehr selektive Strecke in Angriff nehmen. Eine geradezu sensationelle Premiere gibt es dabei durch den Vorarlberger Lukas Boris, der zum ersten Mal in dieser Rennserie mit seinem TracKing RC 01 Mercedes mit Motorradmotor an den Start gehen wird. Weiters werden durch Vermittlung von Kemal Hasic zum ersten Mal vier Fahrer aus Bosnien am Start sein, und auch Gino Kruhs aus Deutschland hat ein Antreten in seinem Citroën DS3 R3T bereits fix zugesagt.

Die österreichische Bergelite wird angeführt von Karl Schagerl, dem in Topform agierenden mehrfachen Bergstaatsmeister im VW Golf TFSI-R, Stefan Wiedenhofer (Mitsubishi Mirage R5 Evo 2), Werner Karl (Audi S2R Quattro), Felix Pailer (Lancia Delta Integrale) und vielen weiteren Topfahrern. Gespannt sein darf man auch auf das Duell Andi Marko (Audi A4 Quattro STW Turbo) gegen den Salzburger Franz Probst (VW Golf R1170 T 4X4), die fast idente Motorkonzepte in ihren Boliden verbaut haben.

Sie stehen einer Meute exzellenter Piloten in der Zwei-Liter-Klasse gegenüber, z.B. Michael Wels (VW Scirocco), Jürgen Halbartschlager (VW Golf 1 Typ 17), Heiko Fiausch (Opel Astra), Michael Emsenhuber (VW Corrado) oder Lokalmatador Markus Blasl (Opel Kadett C Coupé). Immer erwähnenswert, weil äußerst ausgeglichen, ist die nennstarke Division E1 bis 2.000 cm³, sind doch die ersten drei Piloten – Michael Wels, Michael Emsenhuber und Jürgen Halbartschlager – nur durch sechs Punkte getrennt. Auch das Team Hermann oder Markus Blasl sowie Diethard Sternad und Heiko Fiausch haben den Kampf um die Titelvergabe noch lange nicht aufgegeben.

In der Division A bis 2.000 cm³ wird auch heuer der rallyeerprobte Lokalmatador Martin Pucher im Citroën Saxo an den Start gehen. Auf dem Weg zu einer Topplatzierung musste er im Vorjahr nach dem ersten Rennlauf wegen eines technischen Defekts aufgeben. In dieser Klasse wird Lokalmatador und Gastgeber Helmut Harrer (Honda Civic Type R) nicht nur versuchen, seinen Vorjahreserfolg zu wiederholen, sondern auch seine Führung weiter auszubauen. Ein weiterer Anwärter auf eine Spitzenplatzierung ist der Kurt Ritzberger (Peugeot 306 GTI).

In der Division N bis 2.000 cm³ präsentiert sich Markus "Blochi" Raith (Honda Civic Type R) vom Veranstalterclub KDW heuer in Topform und hat trotz seines Nullers in Gasen den Titeltraum noch nicht abgehakt. Auch Bernhard Gassler bereichert diese Klasse mit einem weiteren Honda Civic Type R. In den historischen Klassen dürfen sich die Führenden – Gerald Glinzner (Porsche Carrera), Mario Krenn (Ford Escort RS 2000) und Dominik Neumann (Mini Cooper) – in ihren Divisionen keinen Umfaller leisten, die Konkurrenz ist ihnen dicht auf den Fersen. Ungewiss ist der Start von Patrick Ulz (Alfa Romeo Alfasud) nach seinem Unfall in Gasen, doch man versucht alles, um dabei zu sein.

Spektakulär wir bestimmt auch der Auftritt der Driftspezialisten Günther Denk (BMW) und Benjamin Klabutschar (Audi S2) sowie der Start von Patrick Wendolsky im E2 VW Polo 16 V R1. Bergrennsport vom Allerfeinsten sollte also garantiert sein. Am Samstag vor dem Rennen gibt es eine große "Race Party" mit den Bergprinzen und einer Fahrerpräsentation zur Einstimmung auf den Rennsonntag.

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